**Eingehende Transfers und Freigaben je Landesverband**: Die Transferliste einer SBK hing bisher an einem einzigen Punkt, dem abgebenden Verein – aus gutem Grund, denn dort sitzt die Zuständigkeit: Der Landesverband, der ein Mitglied verliert, entscheidet über den Wechsel. Wer aber in die Vereine des eigenen Verbands gekommen ist, stand nirgends. Solange der abgebende Verein im eigenen Verband lag, war der Wechsel über die Hauptliste zu finden; kam die Person von außerhalb, tauchte der Vorgang in keiner Ansicht des aufnehmenden Verbands auf. Die neue Liste „Eingehende Transfers & Freigaben" beantwortet genau diese Frage und nur sie: welche Personen aus einem anderen Landesverband in einen Verein des eigenen gewechselt sind oder eine Freigabe dorthin erhalten haben. Bewusst eine eigene Ansicht und nicht eine breitere Hauptliste, denn Sichtbarkeit und Zuständigkeit sind hier zwei verschiedene Dinge: Alle Handlungen – genehmigen, ablehnen, vollziehen, annullieren, eine Freigabe zurückziehen – prüfen weiterhin den abgebenden Verein und bleiben damit beim zuständigen Verband. Eine Zeile aus dieser Liste führt deshalb auch nicht in die Antragsdetails, in denen diese Knöpfe stehen. Enthalten sind nur abgeschlossene Vorgänge (genehmigt sowie beschlossen mit noch offenem Wirksamkeitsdatum): Ein Antrag, der noch bei der abgebenden Seite liegt, wäre für den aufnehmenden Verband nichts, worauf er reagieren könnte – die Zeile würde eine Handlungsmöglichkeit suggerieren, die es nicht gibt. Verbandsinterne Wechsel bleiben ebenfalls draußen, sie stehen bereits in der Hauptliste und wären hier eine zweite Zeile für denselben Vorgang. Für den Bundesverband gibt es kein „außerhalb" – er ist für alle Vereine zuständig und sieht deshalb alle abgeschlossenen Vorgänge, also dieselben Daten wie in der Hauptliste, nur auf die abgeschlossenen eingegrenzt. Die Liste ist über einen Knopf in der Transferverwaltung erreichbar und wie die Hauptliste als CSV exportierbar.
**Keine Abschlussmail mehr an den aufnehmenden Landesverband**: Wechselte jemand über eine Verbandsgrenze, ging neben der Abschlussmail an die abgebende Seite eine zweite an den aufnehmenden Landesverband — „Transfer vollzogen (aufnehmender LV)". Sie forderte nichts: Wenn sie ankommt, ist der Vollzug entschieden, und zuständig ist die andere Seite. Damit stand sie als Pflichtlektüre in einem Postfach, in dem jede weitere Zeile die Nachrichten verdeckt, die tatsächlich eine Entscheidung verlangen. Sie entfällt ersatzlos. Was der aufnehmende Verband daraus wissen wollte, steht jetzt in seiner eigenen Übersicht „Eingehende Transfers & Freigaben" — dort sieht er es, wenn er es braucht, statt es einzeln zugestellt zu bekommen. Die Abschlussmail an die abgebende Seite bleibt unverändert: Dort sitzt die Zuständigkeit, und dort entsteht die Transferrechnung. Ein bereits gepflegter eigener Textbaustein zu dieser Mail wird nicht mehr verwendet und verschwindet aus der Vorlagenliste. Die Nachricht geht auch dann raus, wenn die Freigabe über das Spielerprofil beendet wird statt über den Vorgang — die Zweitmitgliedschaft endet auf beiden Wegen. Sie sagt dabei nur, was tatsächlich passiert ist: Über das Spielerprofil werden die Lizenzen des freigegebenen Vereins bewusst nicht entwertet, und der Text behauptet es dort auch nicht.
**Der Widerruf einer erteilten Spielerfreigabe wird jetzt mitgeteilt**: Zieht der abgebende Landesverband eine bereits erteilte Freigabe zurück, endet damit die Zweitmitgliedschaft, und die Lizenzen des Spielers beim freigegebenen Verein werden ungültig – der Verein darf ihn nicht mehr einsetzen. Mitgeteilt wurde das bisher niemandem: Der Widerruf verschickte keine Nachricht, und aus der Übersicht „Eingehende Transfers & Freigaben" fällt ein widerrufener Vorgang heraus, die Zeile verschwand also einfach. Im ungünstigsten Fall stellt ein Verein einen Spieler auf, dessen Freigabe seit einer Woche weg ist. Jetzt gehen der freigegebene Verein, sein Landesverband, der Heimverein und der Spieler selbst eine Nachricht mit der Begründung des Widerrufs – die ist beim Widerruf ohnehin Pflicht und ist das Einzige, was den Vorgang für den Empfänger einordnet. Der abgebende Landesverband bekommt keine: Er hat den Widerruf ausgelöst. Am Vorgang selbst ändert sich nichts – er bleibt mit Zeitpunkt, handelndem Konto und Begründung erhalten, und auch das Datum der ursprünglichen Erteilung bleibt stehen.
**Beide Transferlisten zeigen standardmäßig nur die laufende Saison**: Weder die Transferverwaltung noch die neue Liste „Eingehende Transfers & Freigaben" kannte bisher einen Saisonbezug — und der Saisonwechsel räumt die Vorgänge nicht ab, er trägt nur die neue Saison in die Einstellungen ein. Nach dem ersten Wechsel wären die Vorgänge der Vorsaison also einfach stehen geblieben und die neuen obendrauf; heute sind das bereits 442 Zeilen in einer einzigen Saison. Beide Listen beginnen jetzt bei der laufenden Saison, ein Knopf „Vergangene Saisons anzeigen" blendet den Rest ein und wieder aus. **Offene Vorgänge sind davon ausgenommen und bleiben immer sichtbar**, auch aus einer früheren Saison: Ein Transfer mit Wirksamkeitsdatum wartet nach der Genehmigung auf seinen Vollzug, und die Frist, die liegengebliebene Anträge annulliert, fasst ihn ausdrücklich nicht an — verschwände er beim Saisonwechsel aus der Liste, fände der Wechsel schlicht nie statt. Ausgeblendet heißt ausdrücklich nicht weggeworfen: Der Landesverband stellt seine Gebühren für erteilte Spielerfreigaben am Saisonende, und der Beleg dafür ist der Vorgang — die Vorsaison bleibt vollständig abrufbar, samt Erteilungsdatum und genehmigendem Konto. Gefiltert wird serverseitig, ein vergessener Schalter im Browser zeigt deshalb zu wenig statt zu viel. Der Knopf steht auch dann da, wenn die Liste leer ist: Genau dann liegt die Frage am nächsten, ob die gesuchten Vorgänge in einer früheren Saison stehen.
**Widerrufene Freigaben bleiben sichtbar, und der CSV-Export verliert sie nicht mehr**: Eine Spielerfreigabe, die der Landesverband zurückzieht, wechselt auf den Status „widerrufen". In der Transferübersicht stand sie damit weiterhin, in der Liste „Eingehende Transfers & Freigaben" dagegen nicht mehr — dort fiel die Zeile heraus und war von „hat es nie gegeben" nicht zu unterscheiden, während der Verein den Spieler womöglich gerade einsetzte. Sie steht jetzt auch dort, mit ihrem Status. Wichtiger noch der CSV-Export der Transferübersicht: Er nahm nur Vorgänge im Status „genehmigt" und verlor damit genau die Freigaben, die später widerrufen wurden — obwohl sie erteilt waren und die Gebühr ausgelöst haben. Ausgeführt wird jetzt, was der Landesverband genehmigt hat und was danach nicht annulliert wurde — ein zurückgezogener oder abgelaufener Vorgang hat nie stattgefunden und gehört in keine Rechnung, auch wenn sein Genehmigungsdatum stehen bleibt. Eine neue Spalte nennt den Status jedes Vorgangs; ein beschlossener, aber noch nicht vollzogener Transfer steht damit erkennbar in der Datei, statt von einem Filter verschluckt zu werden. Ob eine widerrufene Freigabe berechnet wird, entscheidet damit der Verband und nicht mehr ein Filter, den niemand sieht. Das Genehmigungsdatum und das genehmigende Konto bleiben bei einem Widerruf ohnehin unangetastet.
**Beide Transferlisten sagen jetzt, wenn das Laden fehlgeschlagen ist**: Scheiterte der Abruf, zeigten sie „Keine Vorgänge vorhanden" — eine Tatsachenbehauptung, die niemand geprüft hatte, und für einen Landesverband ausgerechnet die Aussage, wegen der er die Seite geöffnet hat. Jetzt steht dort ein Fehlerhinweis mit einem Knopf „Erneut versuchen"; vorher blieb nur, die Seite zu verlassen und neu aufzurufen. Ebenfalls behoben: Ein Vorgang ohne Genehmigungsdatum stand in der eingehenden Liste ganz oben, weil PostgreSQL leere Werte beim absteigenden Sortieren nach vorn zieht. Und verweist ein Konto auf einen Spielbetrieb, den es nicht mehr gibt, bleibt die Liste zwar leer — das steht jetzt aber im Server-Log, statt von einer berechtigterweise leeren Liste ununterscheidbar zu sein.
**Vereinsanschrift und Rechnungsdaten im abgeschlossenen Transfer**: Der abgebende Landesverband stellt bei einem Transfer eine Rechnung an den aufnehmenden Verein – und hatte dafür bisher keine Anschrift. Am Verein standen Name, Kürzel, Name laut Vereinsregister, Bundesland und eine Kontakt-E-Mail; wohin die Rechnung geht, musste jeder Verband selbst wissen oder erfragen. Die Vereinsverwaltung führt jetzt Straße, Hausnummer, Postleitzahl und Ort, und der abgeschlossene Transfervorgang zeigt neben dem Protokoll die Daten **beider** beteiligten Vereine – Name laut Vereinsregister, Anschrift und Kontakt-E-Mail. Beide Seiten deshalb, weil auch der aufnehmende Verein wissen muss, von wem die Rechnung kommt. Erst am abgeschlossenen Vorgang: Vorher gibt es keine Rechnung, ein laufender, abgelehnter oder zurückgezogener Antrag zeigt die Anschriften nicht. Wer den Vorgang sehen darf, sieht auch den Block – der zuständige Verband, ein Admin und die Vereinsmanager der beiden Vereine; ein eigenes Rechte-Gate gibt es nicht, weil das genau der Kreis ist, der die Rechnung stellt oder bekommt. Nur bei Transfers: Eine Spielerfreigabe löst keine Transferrechnung aus, und „aufnehmender“ und „abgebender“ Verein sind dort die falschen Begriffe – bei einer Freigabe stehen sich Zweit- und Stammverein gegenüber. Die Anschrift pflegt der Verein selbst: Sie steht in der Vereinsverwaltung, die dem Vereinsmanager offensteht, und nicht nur in der Fassung des Verbands. In der Vereinsmaske sieht sie allerdings nur, wer den Verein auch pflegen darf – ein fremder Landesverband, dem der Verein über eine Vereinsfreigabe offensteht, liest weiterhin die Stammdaten, aber nicht die Anschrift: Straße und Hausnummer sind häufig die Privatanschrift eines Vorstandsmitglieds, und eine Freigabe für die Stammdaten ist keine für die Wohnadresse.
**Die Vereinsverwaltung verlangt vollständige Stammdaten**: Speichern geht nur noch, wenn Name, Kürzel, Name laut Vereinsregister, Straße, Hausnummer, Postleitzahl, Ort und Kontakt-E-Mail stehen – bisher galt das nur für Name und Kürzel, und auch nur im Browser. Fehlt etwas, nennt die Meldung die fehlenden Felder. Das trifft bewusst auch einen Bestandsverein, der eigentlich nur seinen Namen ändern wollte: Ohne Anschrift und Kontakt läuft der Transferprozess ins Leere, und die Maske ist die einzige Stelle, an der es auffällt. Nachgetragen wird nichts, aber der Aufwand ist kleiner, als er klingt: Ort und Postleitzahl stehen bei 216 der 281 aktiven Vereine bereits in der Datenbank – sie wurden mit der Datenübernahme zum Systemstart erfasst und nur bisher nirgends angezeigt. Für diese Vereine fehlen also nur noch Straße und Hausnummer. Die Maske zeigt die beiden vorhandenen Felder mit an, sie lassen sich im selben Zug bestätigen oder richtigstellen; bei den übrigen 65 bleibt es leer, bis der Verein oder sein Landesverband es einträgt. Die Regel hängt am Formular und nicht am Datensatz: Ein Verein aus dem Altbestand lässt sich weiterhin deaktivieren, ohne dass die fehlende Anschrift dazwischenfunkt.