**Die Bestätigungsfrist der Gastmannschaften lief, bevor sie davon erfuhren**: Ohne Rückmeldung gilt ein Spieltag nach 48 Stunden automatisch als bestätigt. Gezählt wurde ab dem Ende des Spieltags, die Gastmannschaften erfahren von den Antworten des Ausrichters aber erst mit dem Abschluss des Spielberichts. Wurde der erst zwei Tage später geschlossen, war das Fenster im selben Augenblick zu, in dem die Benachrichtigung ankam. Gezählt wird jetzt ab dem späteren der beiden Zeitpunkte, also ab dem Ende des Spieltags oder ab der Benachrichtigung, und zwar in deutscher Zeit: „Ende des Spieltags" heißt 23:59 und nicht 01:59 am Tag darauf, wie es die Serverzeit ergab. Ein spät nachgeholter Abschluss öffnet das Fenster damit erneut, und zwar bewusst: Vor dem Abschluss gibt es die Angaben des Ausrichters noch nicht, eine Gastmannschaft kann ihnen also gar nicht widersprechen. Für die Schiedsrichter bleibt die Frist unverändert am Ende des Spieltags, sie bekommen ihren Portal-Hinweis ebenfalls beim Abschluss. Die Spieltagsliste der Vereine liefert das Fristende jetzt mit (`confirmable_until`), damit die Seite es anzeigen kann, statt weiter pauschal 48 Stunden ab Spieltag zu nennen; die Anzeige selbst folgt im Frontend.
**Eine tote Lizenz konnte die Hauptlizenz eines Spielers an sich ziehen**: In der Lizenzübersicht des Verbandes steht an jeder Zeile, ob es die Haupt- oder eine Zusatzlizenz ist; maßgeblich ist die höchste Liga. Mitgewählt hat dabei bisher jede Lizenz der Saison, auch eine gelöschte, abgelehnte, zurückgezogene oder wegen eines Transfers ungültige. Weil die Ligaklasse zuerst entscheidet, gewann eine solche Lizenz in der höheren Klasse — und die tatsächlich erteilte Lizenz stand als „Zusatzlizenz" da, ohne dass die Zeile daneben das erklärt hätte: Gelöschte und transferungültige Lizenzen erscheinen in dieser Liste gar nicht. Betroffen waren sieben Spieler der laufenden Saison. An der Wahl nehmen jetzt nur noch erteilte und beantragte Lizenzen teil, und eine gesperrte bleibt Hauptlizenz, weil sie erteilt ist — sonst wanderte das Abzeichen für die Dauer der Sperre auf eine andere Lizenz. Die Angabe steckt auch in der CSV-Ausfuhr der Übersicht. Mit behoben ist dabei die Ansicht einer früheren Saison: Dort sah die Bestimmung bisher überhaupt keine Lizenz des Spielers — sie las immer die Mannschaften der laufenden Saison — und wies deshalb jede Zeile gleich aus. Eine abgelehnte oder zurückgezogene Zeile trägt jetzt überhaupt kein Abzeichen mehr: „Hauptlizenz" ist eine Zusage über die Spielberechtigung, und die hat sie nicht, „Zusatzlizenz" wiederum die Aussage, die Hauptlizenz liege woanders. Das wirkt auch auf den Filter „nur Zusatzlizenzen" und die CSV-Spalte der Übersicht, die beide der Prüfung der Erst-/Zweitlizenz-Zuordnung dienen: Ein abgelehnter Antrag gehört dort nicht hinein. Unberührt bleibt die manuelle Erst-/Zweitlizenz-Zuordnung im Großfeld-Erwachsenenbereich, die der Verband selbst setzt, ebenso die Gebührenrechnung — die wählt ihre maßgebliche Lizenz auf einem eigenen Weg und ausdrücklich ohne Statusfilter, damit eine gelöschte Lizenz nicht aus der Gebühr fällt.
Neu
**Gastmannschaften bekommen die Spieltagscheckliste des Ausrichters per E-Mail**: Schließt der Ausrichter den Spielbericht ab, gehen seine Antworten auf die Spieltagscheckliste jetzt auch an die Gastmannschaften, zusammen mit der Frist und dem Weg zum Portal „Meine Auswärtsspieltage". Bisher war für sie überhaupt kein Versand vorgesehen: Der Ausrichterverein bekam seine Bestätigung mit Einspruchs-Link, das Gespann den Portal-Hinweis, die Gastmannschaft nichts. Sie musste von selbst ins Portal schauen, während ihre Frist ablief. Anlass war ein Pokalspiel am 13.09.2026, in dem der Ausrichter die Frage „Die Einladung zum Spiel ist dem Gastteam zugegangen" mit Ja beantwortet hatte, ohne eine Einladung verschickt zu haben. Die Gastmannschaft erfuhr davon nichts und fand den Spieltag zwei Tage später automatisch bestätigt vor. Die Mail führt alle Antworten des Ausrichters auf, nicht nur die verneinten, denn ein falsches Ja ist genau der Fall, dem nur die Gastmannschaft widersprechen kann. Empfänger sind die Vereinspost der Gastmannschaft (Kontaktadresse und die nicht abgewählten Vereinsmanager) sowie deren Teammanager; Teammanager, die Info-Mails abbestellt haben, bleiben außen vor, die Vereinspost geht immer raus. Bei einem Turnierspieltag wird jede Gastmannschaft einzeln angeschrieben. Betreff und Inhalt nennen die Checkliste ausdrücklich: Die Mail an den Ausrichter heißt „Spielbericht Nr. X eingereicht" und war im Protokoll der Ausgangsmails nicht als Checklisten-Mail zu erkennen, eine Suche danach ging ins Leere, obwohl die Mail verschickt worden war. Wie alle Vorlagen ist auch diese unter Verwaltung → E-Mail-Vorlagen pflegbar.
Verbessert
**E-Mails benennen Spielerinnen als Spielerinnen**: Die Vorgangsmails rund um Transfer, Spielerfreigabe und Expresslizenz sprachen ausnahmslos von „dem Spieler" — auch dann, wenn am Profil „weiblich" hinterlegt war. Auf der Produktion betrifft das 7246 der 31.635 Profile, also knapp ein Viertel. Alle Stellen, die eine konkrete Person bezeichnen, richten sich jetzt nach `Geschlecht` am Spielerprofil: die Beschriftung im Datenblock der Mail („Spielerin:"), die Fließtexte („Die Spielerin bleibt im abgebenden Verein", „Alle Lizenzen der Spielerin wurden …"), das Relativpronomen („die folgende Spielerin, die bei Ihrem Verein …"), die Anrede in der Zustimmungsanfrage („möchte dich als Spielerin transferieren") sowie zwei Betreffzeilen („Transferantrag abgelehnt durch Spielerin: …"). Profile mit „divers" und Profile ohne Angabe (auf der Produktion 1 bzw. 73) bekommen dieselbe neutrale Form — „Spieler*in" als Bezeichnung, „die spielende Person" im Fließtext. Das ist zugleich Datenschutz: Am Wortlaut der Mail an ein Vereinspostfach lässt sich nicht ablesen, bei welchem Profil „divers" steht. Fachbegriffe bleiben unverändert, „Spielerfreigabe" und „Spielerprofil" bezeichnen den Vorgang und nicht die Person; generische Aussagen im Plural („nimmt keine Spieler mehr auf") ebenso. Für selbst gepflegte Vorlagen (Verwaltung → E-Mail-Vorlagen) steht die Bezeichnung als neuer Platzhalter `{{player_noun}}` in Betreff und Text zur Verfügung. Schiedsrichter-Mails führen keine Geschlechtsangabe am Profil und benennen die Personen deshalb durchgehend in der Sternform.
**Einheitliche Schreibweise in den Schiedsrichter-Mails**: Die Vorlagen benannten dieselbe Rolle in vier Schreibweisen — „Schiedsrichter:innen", „Schiedsrichter/innen", „Schiedsrichter*innen" und blankes „Schiedsrichter", teils in ein und derselben Zustellung. Alle Stellen, die eine Person bezeichnen, stehen jetzt in der Sternform: „Schiedsrichter*in", „Schiedsrichter*innen", „Schiedsrichtercoach*in", „Schiri-Partner*in", dazu die Zeilen in der Kalenderdatei (.ics) der Ansetzungsmails. Weil am Schiedsrichterprofil kein Geschlecht hinterlegt ist, ist das die feste Form und nicht wie bei den Spielerinnen und Spielern eine Auswahl nach Datenlage. Komposita, deren eigentliches Substantiv ein Objekt ist, bleiben unverändert: „Schiedsrichterausweis", „Schiedsrichterlizenz", „Schiedsrichterprofil", „Schiedsrichterkonto", „Schiedsrichteransetzung", „Schiedsrichterkommission", „Schiedsrichter-Feedback". Zwei Formulierungen sind dafür umgestellt, weil die Sternform im Genitiv unlesbar geworden wäre: Die Beobachtungsmail spricht jetzt von einer „Rückmeldung aus deinem Coaching", und die Mail an die VSK beschriftet das Feld je nach Besetzung mit „Schiedsrichter*in" oder „Schiedsrichter*innen". Mitgezogen sind die Erklärtexte der E-Mail-Vorlagenverwaltung.