**Zusage an einzelne Ausrichter: live nicht gelistet, nach dem Spiel öffentlich**: Ein paar Vereine übertragen ihre Heimspiele selbst und betreiben auf ihrem Kanal ihr Marketing. Ihnen wurde zugesagt, dass unsere Übertragung nicht parallel öffentlich danebensteht – die Aufzeichnung soll danach aber sehr wohl auf dem Verbandskanal auffindbar sein. Bisher war die Sichtbarkeit ein einziger Schalter für den ganzen Lauf: Wer die Zusage einhalten wollte, musste die betroffenen Spiele getrennt anlegen und daran denken, welche das sind. Im Streaming-Bereich gibt es jetzt eine Liste der Ausrichter, in der die Zusage je Verein angehakt wird. Ein angehakter Verein bekommt seine Spieltage automatisch „nicht gelistet", und der Wächter schaltet die Aufzeichnung **drei Stunden nach Sendeschluss** öffentlich und trägt den Link in den Spielplan nach. Drei Stunden, weil das Programm des Vereins nicht mit dem Schlusspfiff endet – Interviews, Abmoderation –, und weil es die Zusage aushöhlt, wenn unser Video öffentlich danebensteht, während er noch sendet. Die Zusage hängt am **Ausrichter** und nicht an der Heimmannschaft: Gesendet wird aus der Halle, und wer die Halle stellt, stellt die Technik. Ein Ausrichter mit Zusage nimmt damit auch die Partien mit, in denen er nicht Heim ist – parallel sendet er sie alle. Sie hängt außerdem am **Verein** und nicht an der Mannschaft, obwohl der Streamschlüssel an der Mannschaft steht: Eine Mannschaft entsteht jede Saison neu, und ein Haken, der beim Kopieren verlorengeht, fiele still auf „öffentlich" zurück. In der Spieleliste steht je Zeile, was sie bekommt, und neben dem Anlegen-Knopf, wie viele des Laufs nicht gelistet laufen – eine stille Abweichung von der Einstellung oben liest sich sonst wie ein Fehler. Die Einstellung oben und die Zusage schlagen sich nicht: „Nicht gelistet" gilt für den ganzen Lauf, „öffentlich" für alle ohne Zusage – eine Zusage stillschweigend zu überfahren ist der eine Fehler, der sich nicht zurücknehmen lässt. Soll ein Zusage-Ausrichter ausnahmsweise doch öffentlich senden, wird der Haken kurz entfernt. Veröffentlicht wird ausschließlich, was wegen einer Zusage nicht gelistet ist: Eine Aufzeichnung, die jemand aus einem anderen Grund nicht gelistet hat – Probelauf, interne Aufnahme –, bleibt unangetastet. Und der Link in den Spielplan kommt erst mit der Freischaltung, denn ein nicht gelisteter Link ist für Zuschauer tot. Freigeschaltet wird ausschließlich, was auch **gesendet** hat: Ein Wochenende wird Tage vorher eingerichtet, und eine erst angelegte Übertragung gilt bei YouTube nicht als aktiv – ohne diese Unterscheidung stünde die Aufzeichnung sechs Stunden nach dem Anlegen öffentlich auf dem Kanal, Tage vor dem Spiel und genau neben der Übertragung, die der Verein selbst fährt. Eine Aufzeichnung, die jemand nach dem Spiel bewusst auf „privat" gestellt hat, dreht der Wächter ebenfalls nicht wieder auf. Bleibt eine Zusage länger als einen Tag offen – weil eine Übertragung nie ordentlich beendet wurde oder der Browser sie nie melden konnte –, meldet der Wächter das, statt sie lautlos verfallen zu lassen. Und legt jemand ein Spiel öffentlich an, obwohl sein Ausrichter eine Zusage hat, sagt der Server das in der Antwort und meldet es: Die Oberfläche entscheidet nach der Liste, die sie geladen hat, und weiß von einer Zusage nichts, die inzwischen an anderer Stelle gesetzt wurde.
Verbessert
Der Saisonmanager kann jetzt alle Prozessorkerne des Servers nutzen statt nur einen. Am 1. Bundesliga-Spieltag lag der Server dauerhaft am Anschlag eines einzigen Kerns, während sieben unbeschäftigt blieben – Seiten brauchten dadurch mehrere Sekunden. Damit die Ergebnisse dabei überall gleich bleiben, teilen sich die Arbeitsprozesse nun einen gemeinsamen Zwischenspeicher; ohne das hätten Tabelle, Torschützenliste und die Stream-Einblendungen nach einem Eintrag je nach Zufall bis zu fünf Minuten alte Stände gezeigt. Ein Riegel beim Programmstart stellt sicher, dass diese Kombination nicht versehentlich falsch eingerichtet werden kann.
Vereins-, Mannschafts-, Liga- und Verbandslogos werden dem Browser jetzt über eine dauerhaft gültige Adresse ausgeliefert und können dadurch zwischengespeichert werden. Zuvor holte der Browser jedes Wappen alle fünf Minuten neu, und das in zwei Schritten – am 1. Bundesliga-Spieltag waren das 239 von 411 Anfragen an den Server. Vertrauliche Dateien (Lizenzdokumente, Spielberichtsscans, Schiedsrichterberichte, Kursimport-Listen) sind bewusst ausgenommen und behalten ihren bisherigen Weg.
**Eine ausgefüllte Spieltagscheckliste wird beim Abschließen nur noch bestätigt**: Seit die Checkliste des Landesverbands schon in der Spielvorbereitung ausgefüllt werden kann, ist sie beim Schlusspfiff in aller Regel längst beantwortet — das Fenster beim Abschließen zeigte trotzdem jedes Mal alle Fragen erneut. Bei den sechzehn Fragen des Bundesverbands ist das ein Bildschirm voll Wiederholung, den das Spielsekretariat unter Zeitdruck durchsieht, ohne etwas daran zu ändern. Sind beim Öffnen alle Fragen beantwortet, steht dort jetzt nur noch „N von N Fragen beantwortet" und darunter Abschließen, Ändern und Abbrechen; „Ändern" holt die vollständige Liste zurück. Bestätigt wird weiterhin ausdrücklich, und fehlt auch nur eine Antwort, öffnet sich unverändert die Fragenliste — an der Regel, dass ein Spielbericht ohne vollständige Checkliste nicht abgeschlossen werden kann, ändert sich nichts. Punkte, die mit „Nein" beantwortet wurden, nennt die Zusammenfassung eigens: Sie ziehen die Spielbetriebskommission in die Bestätigungsmail, und wer nur eine Zahl liest, bestätigte sonst ungewollt eine Beanstandung.
**Die Ausfuhr der Transfers und Freigaben nennt die beteiligten Landesverbände**: Aus der CSV-Datei der Transfervorgänge stellen die Landesverbände die Transfergebühr — sie enthielt bisher die beiden beteiligten Vereine, aber nicht deren Verbände, und wer abrechnet, musste jede Zeile über den Verein nachschlagen. Neben dem abgebenden und dem aufnehmenden Verein steht jetzt jeweils dessen Landesverband, als Kürzel, in beiden Ausfuhren (Hauptliste und eingehende Vorgänge). Maßgeblich ist der **im Verein eingetragene** Landesverband, nicht der Spielverbund: Über den Antrag entscheidet zwar die Wurzel des Verbandsbaums, abgerechnet wird aber beim eingetragenen Verband — bei einem Verein unter einem untergeordneten Landesverband wie dem Floorball Bund Hamburg steht also dieser in der Spalte und nicht der übergeordnete Verbund. Die Zelle bleibt bewusst leer, wenn der Verband kein Kürzel gepflegt hat oder der Verein keinem Landesverband zugeordnet ist; ein Rückfall auf den ausgeschriebenen Namen ist unterblieben, weil eine Spalte, die mal das eine und mal das andere trägt, sich nicht auswerten lässt — ein fehlendes Kürzel wird in der Verbandsmaske nachgetragen. **Zu beachten für alle, die die Datei maschinell weiterverarbeiten:** Die beiden Spalten stehen jeweils direkt hinter ihrem Verein und nicht am Ende, damit erkennbar bleibt, welches Kürzel zu welcher Seite gehört — „Genehmigt am" und „Status" rücken dadurch von Spalte 8 und 9 auf 10 und 11. Eine gespeicherte Excel-Abfrage oder ein Ablauf, der die Spalten über ihre Position liest, muss einmalig nachgezogen werden; wer die Datei über die Überschriften liest, merkt nichts davon.
Behoben
**Das Fenster der Spieltagscheckliste ließ sich weder bestätigen noch abbrechen**: Beim Abschließen eines Spielberichts geht die Checkliste des Landesverbands als Fenster auf. Als einziger Dialog der Anwendung hatte es keinen Scrollweg, und seine Höhe hängt daran, wie viele Fragen der Landesverband gepflegt hat: Sechs Fragen ergeben rund 870 Pixel, sechzehn über 3000. Auf jedem Bildschirm unter 960 Pixel Höhe lag die Knopfleiste damit außerhalb des Fensters — und da der Kasten mittig sitzt und oben wie unten abgeschnitten wird, war sie nicht zu erreichen. Wer die Fragen beantwortet hatte, kam trotzdem nicht weiter: weder Abschließen noch Abbrechen war anklickbar. Betroffen war jeder Spieltag in einem Landesverband mit mehr als etwa vier Fragen, am härtesten die Ligen des Bundesverbands mit sechzehn. Aufgefallen ist es am U13-Spieltag in Dresden am 12.09.2026, dessen drei Spielberichte offen blieben. Das Fenster scrollt jetzt wie die übrigen Dialoge, und die Knopfleiste klebt am unteren Rand, statt erst nach dem Durchscrollen aller Fragen aufzutauchen. **Bis zur Auslieferung** führt ein zweiter Weg ans Ziel: Die Checkliste lässt sich schon in der Spielvorbereitung unter „Spielinformationen" ausfüllen, und der Bericht dann über die Statusleiste am Kopf der Seite („Kontrolle durch SBK") abschließen — dieser Weg öffnet das Fenster nicht. Mit behoben: Wer während des Speicherns auf „Abbrechen" tippte, schloss den Spielbericht trotzdem ab — der Schreibvorgang lief weiter und schaltete den Status um, obwohl der Bericht danach nicht mehr zu bearbeiten ist. Während gespeichert wird, sind jetzt alle Knöpfe des Fensters gesperrt. Und blieb eine Antwort aus, weil das Netz in der Halle wegbrach, stand der Bestätigungsknopf beim nächsten Öffnen dauerhaft auf „Speichern…"; er ist jetzt wieder bedienbar.
**Der Saison-Umschalter der Seitenleiste macht Spieler unsperrbar**: Wer eine Liga einer vergangenen Saison angesehen oder die Saison in der Seitenleiste zurückgestellt hatte, dem galt anschließend in der ganzen Sitzung diese Saison als die laufende — auch in der Verwaltung. Im Spielerprofil verschwanden dadurch an der Lizenz der laufenden Saison die Knöpfe zum Sperren, Löschen und Zurücksetzen auf „beantragt", der Saisonblock trug kein Abzeichen „aktuelle Saison" mehr, und im Sperrformular stand keine Lizenz zur Auswahl: Der Spieler ließ sich nur noch auf „alle Wettbewerbe" sperren, und die Maske nannte als Grund, er habe keine offene Lizenz der laufenden Saison — obwohl sie eine Zeile darüber stand. Einen Hinweis auf den wahren Grund gab es nicht, geholfen hat nur ein Neuladen der Seite. Dieselbe Verwechslung traf die Lizenzliste einer Mannschaft, wo ein Dokument mit saisonweiser Gültigkeit (etwa die Elternzustimmung) als fehlend ausgewiesen wurde, obwohl es in dieser Saison hochgeladen war. Die angesehene und die laufende Saison sind jetzt zwei getrennte Angaben: Die Seitenleiste steuert weiterhin nur, was angezeigt wird, während jede Regel die laufende Saison nimmt, die der Server führt. Am Zurückblättern in vergangene Saisons ändert sich nichts — die Verwaltungsansichten, die eine Saison auswählen lassen (etwa die Lizenzübersicht), bringen ihren eigenen Filter mit und bleiben davon unberührt.