**Der Verband kann den Nachnamen eines Spielers aus der öffentlichen Anzeige nehmen**: Wer nicht mehr am Spielbetrieb teilnimmt, kann nach Art. 17 und 21 DSGVO verlangen, dass er nicht länger über eine Suche nach seinem Namen im Netz auffindbar ist. Dafür gibt es in der Spielerverwaltung jetzt einen Schalter. Ist er gesetzt, entfällt der Nachname überall dort, wo bisher der volle Name stand: in der Scorerliste der Liga, in der Aufstellung, der Startaufstellung und den Auszeichnungen der Spielansicht, in der Torschützenliste der Mannschaft, auf der öffentlichen Spielerseite, in der öffentlichen Transferliste und in den Livestream-Overlays. Stehen bleiben Vorname, Mannschaft, Trikotnummer, Spiele und Tore. Die Spielerseite und die Statistik bleiben also erhalten und lesbar, nur eben ohne Nachnamen.
**Ein Expressantrag lässt sich als gewöhnliche Lizenz erteilen**: Wird eine Expresslizenz beantragt und wegen fehlender Unterlagen abgelehnt, entscheidet der Verband oft erst Wochen später über den nachgebesserten Antrag. Die Eilbearbeitung, für die der Zuschlag gedacht ist, hat dann nie stattgefunden. Bisher half das nichts: Das Merkmal `express` entstand einmalig beim Antrag und wurde danach von keiner Stelle mehr geändert, die Lizenz blieb also eine Expresslizenz und wurde als solche abgerechnet. Die Genehmigung nimmt jetzt ein Merkmal `express` entgegen. Steht es auf `false`, trägt die Lizenz den Zuschlag nicht mehr, und der Genehmigungseintrag im Verlauf hält mit `express_waived` fest, wer ihn gestrichen hat. Abgerechnet wird nur das Merkmal, belegen lässt sich die Entscheidung danach allein über den Verlauf. Möglich ist nur diese Richtung: Eine gewöhnliche Lizenz wird nachträglich nicht zur Expresslizenz, denn die Eilbearbeitung löst schon der Antrag mit seiner Benachrichtigung an die SBK aus. Und nur zusammen mit der Genehmigung, weil die Streichung an deren Verlaufseintrag hängt; eine bereits erteilte Lizenz wird mit einer Meldung abgewiesen, statt den Zuschlag ohne Beleg fallen zu lassen. Ohne das Merkmal bleibt alles wie bisher. Die beiden Schaltflächen dazu folgen im Frontend.
Behoben
**Das Löschen eines Schiedsrichters sagt jetzt, woran es scheitert**: Bisher endete ein Löschversuch, an dem noch etwas hing, in einem Serverfehler, und die Maske meldete nur „Fehler beim Löschen." — ohne jeden Hinweis, was den Datensatz festhielt. Die Verwaltung sieht jetzt im Klartext, was im Weg steht: Kursergebnisse aus einem Lizenzkurs-Import, Ansetzungen zu Spielen, bereits zusammengeführte Profile oder vorliegendes Schiedsrichter-Feedback. Nichts davon wird mitgelöscht, denn es ist Historie; zwei Profile derselben Person werden stattdessen zusammengeführt, und das Löschen bleibt für Fehlanlagen. Der häufigste Fall ist dabei der unauffälligste: Ein über den Kursimport neu angelegter Schiedsrichter wird von genau dem Kursergebnis festgehalten, das ihn angelegt hat. Mitbehoben ist eine zweite, bis dahin unsichtbare Folge derselben Stelle: Das verknüpfte Benutzerkonto wurde vor dem Schiedsrichter gelöscht, scheiterte der zweite Schritt, war das Konto weg und der Schiedsrichter noch da. Beide Schritte laufen jetzt gemeinsam oder gar nicht.
**Die kampflose Wertung im Spielplan lässt sich wieder setzen**: Wer ein Spiel auf Forfait Heim, Gast oder beide stellte, bekam die Absage „Aufstellung muss für beide Teams vorhanden sein." und die Wertung blieb, wie sie war. Hintergrund: Ein Spiel ohne die Marke „angepfiffen" gibt gar kein Ergebnis aus, die Wertung wäre im Spielplan also unsichtbar geblieben. Das Frontend setzte die Marke deshalb vorab über denselben Weg, den der Spielbericht beim Anpfiff benutzt — und der verlangt die Aufstellung beider Mannschaften und einen eingetragenen Schiedsrichter 1. Beides hat ein kampflos gewertetes Spiel nie, die Wertung war damit überhaupt nicht setzbar. Die Marken „angepfiffen" und „beendet" gehören zur Wertung und werden jetzt mit ihr gesetzt. Beim Zurückstellen auf die reguläre Wertung werden sie nur geräumt, wenn im Spiel nichts erfasst ist: Ein tatsächlich gespieltes Spiel, das nachträglich regulär gewertet wird, behält sein Ergebnis — vorher hätte die Rücknahme es verschwinden lassen. Die Marke „angepfiffen“ wirkt dabei über den Spielplan hinaus, und zwar gewollt: Ein kampflos gewertetes Spiel lässt sich nicht mehr löschen, und solange eines in der Liga steht, ist der komplette Spielplan der Liga nicht mehr per Re-Import ersetzbar. Beides löst sich, indem man die Wertung zurücknimmt.
**Das Zusammenführen zweier Schiedsrichter-Profile nimmt die neuere Lizenz mit**: Heiratet eine Schiedsrichterin, erkennt der Kursimport den neuen Namen nicht wieder und legt ein zweites Profil mit neuer Lizenznummer an — die frische Kurslizenz steht damit am Zweitprofil, während das eigentliche Profil seine alte, oft abgelaufene behält. Beim Zusammenführen übernahm der Master bisher nur leere Felder, also blieb genau diese neue Lizenz auf dem gleich darauf deaktivierten Profil liegen und die Person stand ohne gültige Lizenz da. Jetzt gewinnt die spätere Gültigkeit, und zwar nur zusammen mit ihrer Stufe: Ein Datum aus dem einen und eine Stufe aus dem anderen Profil ergäben eine Lizenz, die es nie gab — trägt das Zweitprofil gar keine Stufe, bleibt die Lizenz des Masters deshalb unangetastet, statt auf ein nie erteiltes Datum verlängert zu werden. Bringt die jüngere Abnahme eine niedrigere Stufe mit, gilt sie trotzdem, wird aber protokolliert, genau wie auf dem Weg über den Kursimport. Die Lizenznummer folgt weiter der Gegenregel und bleibt die ältere, bereits kommunizierte.
**Kursergebnisse, Ansetzungen, Rückmeldungen und Spieltagsbestätigungen bleiben beim Zusammenführen nicht am Zweitprofil zurück**: Bis zur Zusammenlegung ist ein zweites Profil ein ganz normaler, ansetzbarer Schiedsrichter und kann all das tragen. Die Kurshistorie am verbleibenden Profil war deshalb lückenhaft, und eine noch offene Kurszeile hätte ihre Lizenz beim Freigeben auf das deaktivierte Profil geschrieben — der Fehler wäre ein zweites Mal passiert. Alles wandert jetzt auf den Master. Eine Ansetzung oder Rückmeldung, die beide Profile im selben Gespann führt, bleibt unverändert stehen und wird protokolliert, weil dieselbe Person auf beiden Plätzen ein Datenfehler ist, den die Schiedsrichterkommission sehen soll; von zwei Spieltagsbestätigungen zum selben Spieltag bleibt die mit ausgefüllter Checkliste. Bei einer noch offenen Kurszeile wandert der Stammdaten-Schnappschuss auf den Master mit: Die Freigabe schreibt Geburtsdatum, E-Mail und Verein ausdrücklich auch leer, und der Schnappschuss stammt aus der CSV-Zeile des Zweitprofils — unverändert übernommen hätte die Freigabe die Stammdaten des verbleibenden Profils geleert.