**„Keine Info-Mails" wirkte beim Spieltagsbericht ins Gegenteil**: Wer den Schalter unter „Mein Konto" umlegt, bekommt die Bestätigungsmail zum Spieltagsbericht nicht mehr — bisher galt das nur für Teammanager. Ein Vereinsmanager, der sich eine Mannschaft zugeordnet und den Schalter umgelegt hatte, fiel zwar aus der Teammanager-Stufe heraus, bekam die Mail über die Vereinsstufe aber trotzdem — und zog dabei den ganzen übrigen Vorstand mit hinein, der sie vorher gar nicht sah. Für die übrige Vereinspost bleibt es unverändert: An der Kontaktadresse und den Vereinsmanagern hängen Transfers, Freigaben, Spielverlegungen und die Erinnerung an den Spielberichtsbogen, und das sind Vorgänge, die ein Verein mitbekommen muss.
**Eine Wettbewerbs- oder Ligasperre war in der Lizenzliste der Genehmigungskarte nicht zu sehen**: Entscheidet die SBK über einen Lizenzantrag, listet die Karte alle Lizenzen des Spielers dieser Saison mit ihrem Status. Dieser Status kam aus der gespeicherten Historie der jeweiligen Lizenz — und dort steht eine Sperre nur, wenn sie den Spieler ganz oder eine ganze Mannschaft betrifft. Eine Sperre für einen Wettbewerb oder eine einzelne Liga wird bewusst nicht hineingeschrieben, weil dieselbe Lizenz zugleich in einem anderen Wettbewerb gilt, in dem der Spieler weiterhin spielen darf; ein einzelner gespeicherter Status kann beides nicht auseinanderhalten. Die Karte zeigte eine so gesperrte Lizenz deshalb als erteilt, also als spielberechtigt. Die Lizenzen der Karte tragen den Status jetzt einschließlich der Sperren, die auf ihnen liegen. Für die Lizenz der Mannschaft, über deren Antrag gerade entschieden wird, ist es dieselbe Auskunft, die die Zeile darüber schon trägt — beide beziehen sich auf den Wettbewerb, in dem man die Liste gerade liest, sodass dieselbe Lizenz nicht an zwei Stellen Verschiedenes sagt. Für die übrigen Lizenzen entscheidet der Wettbewerb ihrer eigenen Mannschaft, den die Zeile daneben auch benennt. Eine abgelehnte oder zurückgezogene Lizenz bleibt unberührt: Eine Sperre setzt eine Spielberechtigung aus, und die hat sie nicht. Die Anzeige folgt im Frontend.
**Der Ausrichter eines Turnierspieltags kam angemeldet nur an die eigenen Spiele**: An einem Turnierspieltag im Nachwuchs führt der ausrichtende Verein den Bericht für alle Partien des Tages. Wer als Teammanager angemeldet war, sah jedoch nur die Spiele der eigenen Mannschaft und musste sich für die übrigen erst selbst einen Sekretariatslink ausstellen — obwohl er am selben Tisch sitzt. Für den Vereinsmanager des Ausrichters galt das Recht längst. Jetzt gilt es auch für den Teammanager: Richtet einer der Vereine, für deren Mannschaften er zuständig ist, den Spieltag aus, kann er den Bericht jedes Spiels dieses Tages führen und sieht dessen interne Felder (Sekretariat, Zeitnehmer, Betreuer, Vermerk der Schiedsrichter). Maßgeblich ist der eingetragene Ausrichter des Spieltags; bei einer Spielgemeinschaft zählen alle beteiligten Vereine, und ein Spieltag ohne eingetragenen Ausrichter berechtigt niemanden. Es gilt nur für die laufende Saison: Der Ausrichter führt den Tisch des laufenden Spielbetriebs, nicht das Archiv — ohne diese Grenze wären die Kopfdaten abgeschlossener Berichte vergangener Jahre weiter änderbar. Der Teammanager einer Gastmannschaft bleibt unverändert bei den Spielen seiner eigenen Mannschaft.
Neu
**Ein Vereinsmanager kann sich Mannschaften zuordnen und wird für diese behandelt wie ein Teammanager**: Wer den Verein verwaltet, betreut oft zugleich eine bestimmte Mannschaft. Bisher ging das nur über eine zweite Rolle — und die war in der Benutzerverwaltung nur über den Umweg eines Abstiegs zum Teammanager und zurück zu bekommen. Jetzt genügt die Mannschaftsauswahl am Konto: Für die dort gewählten Mannschaften erreicht ihn die Mannschaftspost (Spieltagsbericht, Schiri-Feedback) direkt, statt dass sie über den Vereinsverteiler beim ganzen Vorstand landet. Zur Auswahl stehen die Mannschaften der laufenden Saison, die vollständig zu seinen eigenen Vereinen gehören. Eine Spielgemeinschaft mit einem fremden Verein ist bewusst nicht dabei: Sie würde über die gemeinsame Mannschaft den ganzen fremden Verein aufschließen — Spielerprofile, Lizenzdokumente, Spielberichte seiner Spieltage. Dafür bleibt es bei der Teammanager-Rolle, die der Verband vergibt. Eine Zuordnung, die aus dem Verein herauswächst, fällt damit von selbst heraus. Rechte kommen dadurch keine dazu — für die Mannschaften des eigenen Vereins trägt die Rolle als Vereinsmanager ohnehin jede Prüfung; was sich ändert, ist die Rolle, in der er dabei auftritt. Für die übrigen Mannschaften des Vereins bleibt alles, wie es war.
**Eine Liga kann jetzt ein Mindestalter tragen, das tagesgenau ab dem Geburtstag gilt**: Die Altersvoraussetzung einer Liga war bisher allein der Stichtag, ein festes Datum. Er beantwortet die Frage „alt genug am Stichtag", nicht „alt genug heute": Wer im Saisonverlauf 15 wird, blieb damit die ganze Saison gesperrt, auch Monate nach dem Geburtstag, und der Lizenzantrag wurde mit der Meldung zum Stichtag abgewiesen. Für den Erwachsenenbereich ist das die falsche Form, wenn die Spielordnung auf die Vollendung des 15. Lebensjahres abstellt. Neben dem Stichtag steht deshalb jetzt ein zweites Feld „Mindestalter", das am Tag der Lizenzbeantragung gegen das Geburtsdatum gerechnet wird und ab dem Geburtstag greift. Beide Regeln gelten nebeneinander und müssen beide erfüllt sein, damit eine Jugendliga ihre Obergrenze („geboren ab") behalten und zusätzlich ein Mindestalter setzen kann; wer den Stichtag durch das Mindestalter ersetzen will, muss ihn also leeren. Ohne Mindestalter ändert sich nichts, und ein fehlendes oder unlesbares Geburtsdatum blockiert wie bisher nicht. Bei der Liga-Kopie in die neue Saison wandert das Mindestalter unverändert mit, während der Stichtag um ein Jahr verschoben wird — ein Mindestalter altert nicht und muss zum Saisonwechsel nicht nachgezogen werden. Die Ligen selbst bleiben unverändert: Welche Liga welche Regel führt, entscheidet der jeweilige Spielbetrieb im Ligeneditor.
Verbessert
**Die Spieltagsmail an die Gastmannschaft erreicht die Zuständigen statt den halben Verein**: Beim Abschluss des Spielberichts gingen die Antworten des Ausrichters bisher gleichzeitig an die Vereinspost der Gastmannschaft (Kontaktadresse und Vereinsmanager) und an deren Teammanager. Für einen Verein mit vielen Mannschaften heißt das, dass der Vorstand jede Bestätigung jeder Mannschaft mitliest, obwohl die Mail an genau eine Person gerichtet ist — die, die den Spieltag verantwortet. Die Empfänger stehen jetzt als Kaskade fest: Hat die Mannschaft einen Teammanager, bekommt allein er die Mail; gibt es keinen, gehen sie an die Vereinsmanager des Vereins; gibt es auch die nicht, an die Kontaktadresse. Eine Stufe gilt dabei als leer, wenn sie keine zustellbare Adresse liefert, nicht schon wenn es die Rolle nicht gibt: Ein Teammanager, der Info-Mails abbestellt hat, lässt die Mail an die Vereinsmanager weiterfallen, und ein Vereinsmanager, der aus der Vereinspost abgewählt ist, an die Kontaktadresse. „Zustellbar" heißt dabei wirklich zustellbar und nicht bloß befüllt: Am Benutzerkonto gibt es keine Formatprüfung für die E-Mail-Adresse, und wer den Verein verlassen hat, steht oft mit einem längst gelöschten Postfach weiter an der Mannschaft — eine solche Adresse hätte sonst die erste Stufe besetzt, die Mail wäre zurückgekommen und beide Auffangnetze ungenutzt geblieben, während die Frist weiterläuft. Ein Feld mit zwei durch Semikolon oder Komma getrennten Adressen und ein Feld mit Anzeigename zählen dabei als zustellbar und werden in ihre Empfänger zerlegt, so wie der Versand es ohnehin tut. Welche Stufe eine Mannschaft erreicht hat, steht jetzt im Protokoll des Servers. Die Bestätigung ist eine Pflicht des Vereins, sie darf nicht dadurch verschwinden, dass niemand sie lesen möchte.
**Die Spieltagsübersicht der SBK nennt den verneinten Checklistenpunkt beim Namen**: In der Arbeitsansicht „Spielberichte" stand an einer Zeile bisher nur, dass der Ausrichter mindestens einen Punkt der Spieltagscheckliste verneint hat — welcher es war, musste im Spielbericht nachgeschlagen werden. Die Übersicht liefert die verneinten Punkte jetzt einzeln mit ihrem Fragetext aus, für die Angaben des Ausrichters wie für einen Einspruch des Gespanns. Der Text stammt dabei aus der Checkliste des Verbandes und nicht aus der gespeicherten Antwort: Den Fragetext dort übernimmt der Server ungeprüft aus dem Formular, ein Ausrichter könnte der SBK sonst beliebigen Text in ihre Arbeitsansicht schreiben. Ein Punkt, den der Verband nachträglich gelöscht hat, zählt weiter mit, bleibt aber ohne Text — für ihn gibt es keinen verlässlichen mehr. Die Anzeige selbst folgt im Frontend.
**Die Erinnerung an den Spielberichtsbogen kommt jetzt erst eine Stunde nach dem Spiel — und nur, wenn er fehlt**: Bisher ging die Mail „Spielbericht-Scans einreichen" in dem Augenblick raus, in dem der letzte Spielbericht des Spieltags geschlossen wurde. Am Tisch wird der Bogen aber genau dann eingescannt: Der Ausrichter bekam die Erinnerung, während er die Datei schon in der Hand hatte, und wer sofort hochlud, wurde trotzdem angeschrieben. Die Mail ist jetzt eine echte Erinnerung: Sie geht frühestens eine Stunde nach dem Abschluss raus und nur dann, wenn zu mindestens einem Spiel des Spieltags kein Bogen hochgeladen wurde. Wer innerhalb der Stunde hochlädt, hört nichts mehr. Gemessen wird ab dem Abschluss des letzten Berichts und nicht ab dem Schlusspfiff — ein Spielende hält der Saisonmanager nirgends fest, und der Abschluss ist ohnehin der Moment, in dem der unterschriebene Bogen vorliegt. Verschickt wird einmal je Spieltag über einen stündlichen Lauf; ein Spieltag mit noch offenem Bericht wartet, bis alle Spiele geschlossen sind. Scheitert der Versand, wird es bis zu dreimal erneut versucht: Ein kurz gestörter Mailserver soll die Erinnerung nicht an einem Zufall kosten, eine dauerhaft unerreichbare Adresse den Verein aber auch nicht stündlich in denselben Fehler laufen lassen — nach dem dritten Versuch wird die Aufgabe im Protokoll des Servers festgehalten.
**Aus der „Spieltagscheckliste" wird der „Spieltagsbericht"**: Der Vorgang heißt in allen E-Mails und Meldungen der API jetzt einheitlich Spieltagsbericht. Betroffen sind der Betreff der Mail an die Gastmannschaften („Spieltagsbericht bestätigen"), die Texte der Mails an Gastmannschaften, Schiedsrichter und SBK, die Überschrift im Bericht an die VSK sowie die Meldungen beim Abschluss („Der Spieltagsbericht muss vollständig ausgefüllt sein") und bei der Bestätigung im Portal. Wo es um die Fragen des Verbandes geht, sagen die Texte das auch: Ein Spieltag ohne hinterlegte Fragen meldet „Für diesen Spieltag sind keine Fragen für den Spieltagsbericht hinterlegt". „Kein Spieltagsbericht hinterlegt" hätte sich als „der Ausrichter hat noch nichts eingereicht" lesen lassen, also als vorübergehender Zustand, auf den man wartet — während für diese Liga in Wahrheit überhaupt nichts zu bestätigen ist. Aus demselben Grund wird ein Bericht jetzt ausgefüllt und nicht mehr beantwortet; beantwortet werden seine Fragen. Die Begriffe bleiben getrennt: Der **Spielbericht** ist der eines einzelnen Spiels und behält seinen Namen, der **Spieltagsbericht** gehört zum ganzen Spieltag. Selbst gepflegte Vorlagen (Verwaltung → E-Mail-Vorlagen) behalten ihren eigenen Wortlaut; geändert hat sich nur die Voreinstellung, die für Vorlagen gilt, die noch nie angefasst wurden.