**Thumbnails für YouTube im Bild des Wettbewerbs**: Wer eine Partie überträgt, braucht für das Video ein Vorschaubild, und das entstand bisher in Handarbeit, je nach Verein mit unterschiedlichem Ergebnis. Neu steht im Spielbericht unter den Overlay-Adressen und zusätzlich in der öffentlichen Ansicht des Spiels der Abschnitt „Grafiken für die Übertragung". Er zeichnet ein fertiges Bild in 1280 × 720 Pixeln, in den Farben und mit dem Zeichen desselben Wettbewerbs, den auch die Overlays tragen, und zwar in zwei Fassungen: „Livestream" mit der Paarung, dem Anstoß und der Halle für die Übertragung selbst, „Highlights" mit dem Endstand an der Stelle des „VS" für das Video danach. Das Highlight-Bild gibt es erst nach dem Schlusspfiff, vorher stünde dort kein Ergebnis. Dass der Abschnitt auch in der öffentlichen Spielansicht steht, ist kein Beiwerk: Der Overlay-Zugang läuft nach 36 Stunden ab, ein Highlightvideo wird aber oft Tage später geschnitten, und der Spielbericht ist dann längst geschlossen. Sichtbar ist der Abschnitt für dieselbe Gruppe, die auch die Overlay-Adressen erzeugt. Das Bild behauptet dabei nichts, was es nicht weiß: Bei einem Wettbewerb ohne eigenes Zeichen, etwa einer Meisterschaft oder einer Liga ohne pflegbare Klasse, bleibt die Bildmarke aus, statt eine fremde Liga auszuweisen; fehlt ein Vereinswappen, steht an seiner Stelle das Kürzel, und die Oberfläche sagt dazu, welches fehlt. Die rechte untere Ecke bleibt frei, dort legt YouTube die Laufzeit über das Bild.
**Ligaspezifische Übergangsgrafik für Wiederholungen**: Eine Sekunde Wischblende mit dem Ligazeichen, freigestellt, zum Herunterladen im selben Abschnitt. Sie deckt den Schnitt, wenn die Regie auf eine Wiederholung geht und wieder zurück. Anders als alles andere im Overlay-Bereich ist sie eine Datei und keine Adresse, und das ist keine Nachlässigkeit: Ein Stinger ist in OBS ein Übergang, und Übergänge sind dort immer Videodateien, keine Browser-Quellen. Eingerichtet wird sie in OBS unter Szenenübergänge als „Stinger", mit dem Übergangspunkt 500 Millisekunden. Der Wert gehört dazu und steht überall daneben, wo die Datei angeboten wird: Er liegt in der Mitte der gedeckten Phase, dort verdeckt die Grafik den Schnitt, und beim Vorschlagswert von OBS wäre der Schnitt trotz Grafik zu sehen. Es gibt sie für jeden Wettbewerb, die vier Bundesligen und der Pokal mit ihrem Zeichen, die übrigen in ihren Farben; ein Übergang darf nie ins Leere zeigen. Das Streamer-Kapitel des Handbuchs beschreibt beide Grafiken in einem eigenen Abschnitt.
**Overlay-Zugang steht neben dem Sekretariats-Link**: Wer eine Partie überträgt, sitzt nicht zwangsläufig am Kampfgericht, und beide brauchen unterschiedliche Zugänge. Der Zugang für die Livestream-Overlays ließ sich bisher aber nur im Spielbericht eines einzelnen Spiels erzeugen, während der Verein seine Sekretariats-Links unter „Verein › Spielsekretariat" ausgibt. Wer nur streamen wollte, musste sich also erst ein Spiel des Spieltags heraussuchen oder umständlich über den Sekretariats-Link gehen, der ihm nebenbei Aufstellung, Spielbericht und die Lizenzlisten beider Mannschaften öffnet. Jetzt steht der Abschnitt „Livestream-Overlays" auf derselben Seite, bei jedem Spieltag unterhalb des Sekretariats-Links: Adressen für Anzeigetafel und Bedienfeld, die fertige OBS-Szenensammlung zum Herunterladen und das Zurückziehen eines vergebenen Zugangs. Damit lässt sich die Szenensammlung schon am Vorabend einrichten, und der Stream bekommt seinen eigenen Link, den niemand mit dem des Sekretariats teilen muss. Die Rechteregel ist unverändert dieselbe wie beim Sekretariats-Link, sie endet also beim Ausrichter. Anders als dieser gilt ein Overlay-Zugang immer nur für einen Spieltag und nicht für die ganze Halle, weil das Token genau dessen Spiele bedient; laufen an einem Tag mehrere Ligen in derselben Halle, steht deshalb je Spieltag ein eigener Abschnitt. Die Übersicht nennt dazu, ob für einen Spieltag schon ein Zugang läuft, bis wann und von wem er stammt. Das ist kein Beiwerk: Ein zweiter Klick auf „Neu erzeugen" entwertet den bereits weitergegebenen Link samt heruntergeladener Szenensammlung, und ohne diese Angabe wäre nicht zu sehen, dass jemand anders im Verein den Zugang längst eingerichtet hat. Das Token selbst bleibt wie bisher nur einmal sichtbar, nämlich in der Antwort auf das Erzeugen. Damit diese Auskunft auch stimmt, hält jetzt die Datenbank fest, dass es je Spieltag nur einen Zugang geben kann: Zwei gleichzeitige Klicks konnten bisher zwei Zeilen hinterlassen, und die Übersicht nannte dann einen beliebigen der beiden Ersteller samt seinem Ablaufzeitpunkt.
Behoben
**Die Ereignisliste eines Spiels lief über**: Auf dem Handy ragte „Strafe Matchstrafe" in die Zeitangabe, und die Beschreibung des Vergehens („Unsportliches Verhalten / Reklamieren / Beleidigung") lief nach links aus dem Bildschirm heraus. Ab Tabletbreite traf es die Spalte der Ereignisart: Sie war 80 Pixel breit, „Matchstrafe" braucht 103 und „Spielausschluss" 134, beides lief in die Nachbarspalte und bis in die Zeitangabe. Maßgeblich ist dabei nicht die Länge der Beschriftung, sondern ihr breitestes Wort, denn nur an Leerzeichen kann umgebrochen werden. Mobil wächst die Spalte jetzt mit dem Inhalt, das Vergehen bekommt eine eigene Zeile über die volle Breite, und die Karte darf mit dem Inhalt höher werden statt auf 78 Pixeln festzustehen; ab Tabletbreite fasst die Spalte 104 Pixel, auf beiden Seiten des Rasters gemeinsam, damit die Mittelachse mit der Zeitangabe und den Trennlinien nicht verrutscht. Ein einzelnes überlanges Wort bricht zur Sicherheit im Wort um, statt die Nachbarspalte zu überdecken.
**Der Blick in den Spielbericht warf den Gastverein auf die Startseite**: Sobald der Abschnitt „Livestream-Overlays" erscheint, fragt die Seite im Hintergrund nach, ob für diesen Spieltag schon ein Zugang läuft. Wer einen Zugang vergeben darf, ist dabei mit Absicht enger gefasst als das Recht am Spielbericht: Am Sekretariatstisch sitzt der Ausrichter, und gestreamt wird aus seiner Halle, während der Gastverein sehr wohl seine eigene Aufstellung führen darf. Ein Teammanager des Gastvereins bekam auf diesen stillen Abruf also planmäßig eine Absage, und die landete in der allgemeinen Behandlung für fehlende Berechtigungen: Er flog aus dem geöffneten Spielbericht auf die Startseite, ohne je einen Knopf gedrückt zu haben. Eine Absage auf einen Nachschlag heißt „diese Auskunft nicht", nicht „diese Seite nicht", der Bericht bleibt jetzt stehen. Im selben Zug behoben: Schlug der Abruf fehl, etwa bei einer Störung, behauptete die Seite, es laufe kein Zugang. Wer sein Token längst als Browser-Quelle in OBS stehen hat, hätte daraufhin einen neuen erzeugt und damit den laufenden mitten in der Übertragung entwertet. Jetzt steht dort, dass es sich nicht feststellen ließ.