**Neue SBK-Übersicht „Spielberichte“**: Die SBK konnte Spielberichte bisher nur einzeln über den Spielplan einer Liga prüfen. Der neue Endpunkt `GET /api/v2/admin/game_days/report_overview` liefert alle Spiele der **laufenden Saison** im eigenen Spielbetriebs-Scope (filterbar nach Spielbetrieb, Liga und Zeitraum) samt Berichtsstatus, Anlage-, Bearbeitungs- und Abschlusszeitpunkt inklusive Name der zuletzt bearbeitenden Person. Damit wird auch das **Hinweisfeld an die SBK** aus Schritt 3 des Spielberichts („Sollte es Unklarheiten bei der Eingabe geben …“, Spalte `record_comment`) erstmals sichtbar: Es wurde seit jeher gespeichert, aber an keiner Stelle des Systems angezeigt, sodass hinterlassene Hinweise die SBK nie erreichten. Ergänzend liefert die Übersicht Auffälligkeiten aus dem Bericht (Protest, Forfait, besondere Ereignisse, Strafen ab 5 Minuten samt Matchstrafen, fehlende Zuschauerzahl, fehlende Unterschriften, fehlender zweiter Schiedsrichter) sowie verknüpfte Vorgänge (Papierspielberichtsbogen, Schiedsrichter-Berichtsformular, Verfahrensvorschlag, verneinte Checklistenpunkte und Einspruch des Ausrichters). Neuer Berechtigungsschlüssel `menu_item_match_report_admin` für Admin und SBK.
**SBK und RSK vergeben Benutzerrollen selbst**: Die Benutzerverwaltung stand bisher nur Admins und der SBK offen, und Rollen ließen sich ausschließlich als Admin vergeben. Jetzt legt die SBK Konten mit den Rollen SBK, RSK, Ansetzer, Vereinsmanager und Teammanager an, die RSK solche mit den Rollen RSK und Ansetzer. Beide bleiben dabei auf ihre eigene Ebene und darunter beschränkt: Ein verbandsgebundenes Konto vergibt nur Rollen für die eigenen Spielbetriebe, ein Konto des Bundesspielbetriebs (FD) auch für die Landesverbände. Bestehende Konten lassen sich im selben Rahmen um Rollen erweitern und ihnen wieder entziehen. Die Admin-Rolle vergibt weiterhin nur ein Admin, und niemand kann über diesen Weg eine Rolle in einem fremden Spielbetrieb setzen.
Verbessert
**Gastmannschaften bleiben im Lizenzwesen erreichbar, fremde Vereinsdaten nicht mehr**: Die Vereinslisten der Verwaltung leiteten sich aus einem Vermerk am Verein ab, der aus dem Datenimport 2010–2014 stammt und nie nachgeführt wird. Damit standen dort Vereine, die seit Jahren nicht mehr im eigenen Spielbetrieb spielen, während umgekehrt nichts sicherstellte, dass eine aktuell gemeldete Gastmannschaft überhaupt auftaucht. Maßgeblich ist jetzt, ob der Verein in dieser Saison eine Mannschaft in einer eigenen Liga hat — das ist immer aktuell und deckt Gastmannschaften auch dann ab, wenn deren Landesverband nichts freigegeben hat. Zugriff auf die Vereins- und Spielerdaten selbst gibt es davon unabhängig nur über den Heimat-Spielbetrieb oder eine ausdrücklich erteilte Vereinsfreigabe. Zwei Fehler sind damit ebenfalls behoben: Die Spielerliste eines freigegebenen Vereins blieb bisher leer, obwohl der Verein lesbar war, und die Spielbetriebs-Auswahl der Vereinsverwaltung zeigte Verbände, in denen der Verein längst nicht mehr antritt.
**Pflichtdokumente sieht, wer die Lizenz genehmigt**: Wer eine Lizenz genehmigen durfte, konnte die dafür geforderten Nachweise bisher nicht zwangsläufig einsehen — die Genehmigung hängt an der Liga, die Dokumente hingen am Verband des Vereins. Bei Gastmannschaften fiel das auseinander. Beides folgt jetzt derselben Regel; der bisherige Zugriff über den eigenen Verein bleibt zusätzlich bestehen.
**Vereine fremder Landesverbände nur noch über die Vereinsfreigabe**: In der Vereinsverwaltung standen Vereine anderer Landesverbände unmarkiert in der eigenen Verbandsliste, was zu Rückfragen führte, wem ein Verein eigentlich gehört. Grund war eine Altlast aus dem Datenimport 2010–2014: Vereine tragen dort teils einen Vermerk auf fremde Spielbetriebe, in denen sie damals mitgespielt haben. Dieser Vermerk wird von der Anwendung nie geschrieben und auch nicht nachgeführt, wenn eine Mannschaft die Liga wechselt — von 220 solchen Vermerken waren nur 32 durch eine aktuelle Liga gedeckt. Trotzdem öffnete er den Landesverbänden gegenseitig die Vereinsstammdaten, ohne dass es jemand erteilt hätte oder zurücknehmen könnte: Baden-Württemberg sah 8 bayerische Vereine, Bayern 5 baden-württembergische, und keiner dieser 13 spielt in dieser Saison im jeweils fremden Spielbetrieb. Maßgeblich ist jetzt allein der Heimat-Spielbetrieb des Vereins; Zugriff auf fremde Vereine gibt es nur noch über eine ausdrücklich erteilte Vereinsfreigabe, und die stehen wie bisher in einem eigenen, als „freigegeben“ gekennzeichneten Block. Damit verschwinden auch die Schaltflächen zum Bearbeiten fremder Vereine, die ohnehin immer abgewiesen wurden. Am Schreibzugriff ändert sich nichts: Die Stammdaten eines Vereins pflegt weiterhin ausschließlich sein eigener Verband.
**Papierspielberichtsbogen zeigt Upload-Zeitpunkt und hochladende Person**: Der Scan-Endpunkt gab bisher nur Dateiname, Größe und Aufbewahrungsfrist zurück. Wann der Bogen hochgeladen wurde und von wem, stand zwar in der Datenbank, wurde aber nicht ausgeliefert, sodass sich weder in der Spielbericht-Ansicht noch in einer Auswertung nachvollziehen ließ, ob der Bogen zeitnah nach dem Spieltag eingereicht wurde. `uploaded_at` und `uploaded_by_name` sind jetzt Teil der Antwort; die neue Spieltags-Übersicht weist zusätzlich den Abstand in Tagen zum Spieltag aus.
**Veraltete Saison-Markierung entfernt**: In den Einstellungen trug eine abgeschlossene Saison intern noch die Markierung „aktuell", während die tatsächlich aktive Saison an anderer Stelle gepflegt wird. In der Anwendung war davon nichts zu sehen, weil alle Ansichten die aktive Saison aus der maßgeblichen Quelle lesen; eine Auswertung im Hintergrund hätte aber auf der abgeschlossenen Saison gearbeitet. Die Altmarkierung ist entfernt, es gibt jetzt nur noch eine Quelle für die aktive Saison.
**Schiedsrichter-Rolle ist nicht mehr mit anderen Rollen kombinierbar**: Ein Schiedsrichter-Konto (Selbstverwaltung des eigenen Profils) bekommt keine weitere Rolle, und ein Konto mit anderen Rollen keine Schiedsrichter-Rolle. Die Regel gilt an jeder Stelle, an der Rollen gespeichert werden, also auch für Admins und die Kontoanlage aus der Schiedsrichterverwaltung. Bestandskonten, die diese Kombination noch tragen, können sich weiter einloggen und lassen sich durch Entfernen der überzähligen Rolle in Ordnung bringen.
**Ringverweise in der Verbandshierarchie werden abgewiesen**: Ein Landesverband kann sich weder selbst noch einen seiner untergeordneten Verbände als übergeordneten Verbund erhalten. Über die Verbandsmaske war das ohnehin nicht auswählbar, per Schnittstelle schon; die geerbten Werte wären dann in eine Endlosschleife gelaufen und hätten die Verbandsseite mitgenommen, mit der man den Fehler zurücknehmen würde.
Behoben
**„Meine Spieler\*innen“ zeigt wieder den eigenen Verein**: Wer neben der Vereinsrolle auch die Spielbetriebsrolle eines Landesverbands hat, bekam auf der Seite nur „Berechtigungsfehler“ und wurde auf die Startseite geworfen. Die Seite lud ihre Vereine über dieselbe Abfrage wie die Verbandsansichten und erhielt darüber alle Vereine des Spielbetriebs statt nur der eigenen; für jeden davon fragte sie die Spielerliste ab, und die Vereine aus anderen Landesverbänden wiesen das zu Recht ab. Weil alle Vereine gleichzeitig geladen werden, brach ein einziger davon die ganze Seite ab. Die Seite fragt jetzt ausschließlich die Vereine ab, für die man Vereins- oder Teammanager\*in ist. Für die Verbandssicht auf den Spielerbestand bleibt die Spielerverwaltung zuständig.
**Postfächer eines untergeordneten Landesverbands greifen wirklich auf den Verbund zurück**: Gehört ein Landesverband zu einem übergeordneten Verbund (z. B. die drei Landesverbände der SBK Ost), sperrt die Verbandsmaske die Felder für die VSK- und SBK-Adresse und weist sie als „geerbt“ aus. Tatsächlich geerbt wurde bisher nur die RSK-Adresse. Alle betroffenen Mails lasen die Adresse direkt am Landesverband, bei Transfers über den abgebenden Verein, bei Spieltags-, Expresslizenz- und Berichtsmails über den Spielbetrieb der Liga. Ohne Eintrag entfielen die Genehmigungs- und Abschlussmails zu Transfers und Spielerfreigaben, die Meldung eines nicht ordnungsgemäß gemeldeten Spieltags, die Benachrichtigung über beantragte Expresslizenzen und der Versand des Schiedsrichter-Berichtsformulars an die VSK vollständig; beim Spielbericht fehlte die Kopie an die SBK, und bei Mails an Schiedsrichter ging die Antwortadresse auf das zentrale Ansetzungs-Postfach. Alle diese Wege nutzen jetzt das Postfach des Verbunds, sofern der Landesverband selbst keines gepflegt hat.
**Keine doppelte Transfermeldung innerhalb eines Verbunds**: Wechselt ein Spieler zwischen zwei Landesverbänden desselben Verbunds, galt das als landesverbandsübergreifender Wechsel und löste zusätzlich die Meldung an den aufnehmenden Landesverband aus. Da beide Landesverbände dasselbe Postfach erben, wären dort jetzt zwei Mails zum selben Vorgang gelandet, die zweite mit dem Zusatz „aufnehmender LV“. Die Zusatzmeldung geht nur noch raus, wenn dahinter wirklich ein anderes Postfach steht.
**Verbandsmaske zeigt bei untergeordneten Landesverbänden den tatsächlich geltenden Wert**: Der Endpunkt liefert die geerbten Werte für Expresslizenzen und die drei Postfächer jetzt mit aus, sodass die Maske nicht länger „Wert: Nein (geerbt)“ beziehungsweise einen leeren Eintrag anzeigt, obwohl der Verbund etwas anderes hinterlegt hat.