**Freigabedatum in der Lizenzliste**: Die Lizenzliste einer Liga (Lizenzwesen, Lizenzlisten) zeigt zu jeder Lizenz jetzt zusätzlich das Datum, an dem die Freigabe des Spielers oder der Spielerin für den Verein der Mannschaft vom Landesverband vollzogen wurde. Damit steht neben dem Beantragungs- und dem Erteilungsdatum, die dieselbe Liste ebenfalls neu ausweist, auch die dritte für die Fristenprüfung nach Lizenzordnung und SPO nötige Angabe in der Liste selbst, statt sie je Spieler beim Verband nachfragen zu müssen. Maßgeblich ist der Vollzug durch den Landesverband und nicht die davor liegende Zustimmung des abgebenden Vereins: Erst mit dem Vollzug entsteht die Zugehörigkeit zum aufnehmenden Verein, der Spieler ist also erst ab diesem Zeitpunkt freigegeben. Liegen mehrere wirksame Freigaben vor, etwa bei einer Spielgemeinschaft an mehrere beteiligte Vereine, wird die früheste ausgewiesen, denn ab ihr ist der Spieler spielberechtigt. Als Beleg zählt ausschließlich der genehmigte Freigabe-Antrag aus der Saison der jeweiligen Liga; ein Zusatzverein, der ohne dieses Verfahren direkt eingetragen wurde, erscheint deshalb ohne Datum, obwohl eine Freigabe vorliegen kann. Wer keine Freigabe braucht, hat an dieser Stelle wie bisher keinen Eintrag. Der Saisonmanager prüft die Fristen nicht und markiert nichts, er zeigt die Daten nur an.
**Die Ansetzungsmail enthält den Termin als Kalenderdatei**: Schiedsrichter und Schiedsrichtercoaches mussten Datum, Anpfiff und Halle aus der Mail von Hand in ihren Kalender übertragen. Der Ansetzungsmail liegt jetzt eine ICS-Datei bei, die mit einem Klick übernommen wird. Sie trägt neben Beginn und Ende auch die Halle mit Adresse als Ort, dazu Liga, Spielnummer, den Namen des Gespannpartners beziehungsweise des Coaches, die Kontaktadresse des Ausrichters, die zusätzlichen Spielinformationen des Ansetzers und den Link auf die Spielseite. Das Ende ergibt sich aus der für die Liga hinterlegten Spieldauer. Ist noch keine Anpfiffzeit gepflegt, entsteht ein ganztägiger Termin am Spieltag, weil ein Termin am richtigen Tag mehr hilft als gar keiner. Die Uhrzeit ist ausdrücklich als deutsche Zeit gekennzeichnet, damit sie in einem Kalender, der in einer anderen Zeitzone geführt wird, nicht verschoben ankommt. Der Termin trägt eine feste Kennung je Spiel und Person: Eine erneut verschickte Datei aktualisiert damit den vorhandenen Eintrag, statt einen zweiten daneben anzulegen. Absichtlich keine Kalendereinladung, sondern eine Datei zum Übernehmen, denn eine Einladung würde Zu- und Absagen an das Ansetzungspostfach zurückschicken, wo sie niemand auswertet.
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**Lizenzen mit abweichend gespeichertem Status zeigen Beantragungs- und Erteilungsdatum**: Die Status-Kennung liegt in der Lizenzhistorie nicht in einheitlichem Format vor. Eine Lizenz, deren Kennung als Text statt als Zahl gespeichert war, stand zwar in den Lizenzlisten, ließ die beiden Datumsangaben aber leer. Das fiel bisher nicht auf, weil keine der Listen sie anzeigte; mit der neuen Anzeige wäre es eine Lücke genau an der Stelle geworden, für die die Liste gelesen wird.
**Die Lizenzlisten zu einer Ansetzung sind jetzt dann abrufbar, wenn sie gebraucht werden**: Sie hingen an der Ansetzungsmail, und ihr Link galt 72 Stunden ab dem Versand dieser Mail. Angesetzt wird aber regelmäßig Wochen im Voraus, sodass der Link zum Spieltag längst abgelaufen war: Eine Ansetzung drei Wochen vor dem Spiel führte zu einem Link, der achtzehn Tage vor dem Anpfiff wertlos wurde. Die Listen kommen deshalb nicht mehr mit der Ansetzung, sondern in einer eigenen Mail wenige Tage vor dem Spiel, wöchentlich in der Nacht von Donnerstag auf Freitag um 0 Uhr für alle Spiele der kommenden sieben Tage. Damit ist auch ein Nachholspiel unter der Woche abgedeckt, und jedes Spiel löst genau eine Mail aus. Wer an einem Wochenende mehrere Ansetzungen hat, bekommt sie gebündelt in einer Mail mit einer Zeile je Spiel, statt für jedes Spiel eine eigene. Die Gültigkeit hängt jetzt am Spiel und nicht mehr am Versandzeitpunkt: Jeder Link läuft am Ende des Tages nach dem jeweiligen Spiel ab. Bis zum Anpfiff nachgereichte Expresslizenzen sind damit sichtbar, und danach kommt niemand mehr an die Namens- und Geburtsdaten der Spieler beider Mannschaften, was der Grund für die knappe Frist ist. Eine kurzfristige Ansetzung, vor deren Spiel kein wöchentlicher Lauf mehr liegt, bekommt die Listen unverändert direkt mit der Ansetzungsmail, dann aber ebenfalls mit der spielbezogenen Frist. Wer weit im Voraus angesetzt wird, findet in der Ansetzungsmail an dieser Stelle den Hinweis, dass die Listen wenige Tage vor dem Spiel folgen; steht am Spieltag kein lesbares Datum, entfällt dieser Hinweis, weil dann auch keine Mail folgen kann. Wird ein Gespann nach dem Versand umbesetzt, erhalten die Listen erneut ihren Weg zur aktuellen Besetzung, damit eine nachgesetzte Person nicht ohne Liste am Spielort steht; wird der Spieltag verschoben, entwertet das den bereits verschickten Link, und vor dem neuen Termin geht ein frischer hinaus. Bleibt eine einzelne Mail beim Mailserver hängen, läuft der Versand für alle übrigen weiter, und die betroffene Ansetzung wird nicht als erledigt geführt, sondern beim nächsten Lauf erneut versucht. Der neue Versand muss serverseitig als wiederkehrende Aufgabe eingerichtet werden, sonst bleiben die Listen aus.
**E-Mails gehen bei einem vorübergehenden Fehler des Mailservers nicht mehr verloren**: Ein Kursimport hat am 24.08.2026 zweiundzwanzig Lizenzmails innerhalb von vier Sekunden verschickt. Microsoft 365 lässt pro Postfach nur wenige gleichzeitige Verbindungen zu und wies vier davon mit „432 4.3.2 Concurrent connections limit exceeded" ab. Diese vier Mails waren damit endgültig verloren: Ein abgewiesener Zustellversuch wurde bisher nicht wiederholt, und die Warteschlange liegt im Arbeitsspeicher, hält also nichts für später fest. Die betroffenen Schiedsrichter erfuhren von ihrer neuen Lizenz nichts, während der Import sie als unterrichtet meldete, weil er nur prüfen kann, ob eine Mail eingereiht wurde, nicht ob sie später hinausgeht. Zwei Änderungen dagegen. Erstens arbeitet der Mailversand im Hintergrund jetzt eine Mail nach der anderen ab, statt eine ganze Tranche parallel loszuschicken; das Verbindungslimit ist damit aus eigener Kraft nicht mehr erreichbar, und die Reihenfolge der Mails bleibt erhalten. Mails, die unmittelbar aus einer Eingabe entstehen, etwa der Link aus „Passwort vergessen", gehen davon unabhängig sofort hinaus und warten nicht hinter einer laufenden Tranche. Zweitens wird ein vorübergehender Fehler bis zu fünfmal in kurzen Abständen wiederholt statt verworfen: eine Abweisung mit 4xx, eine Verbindung, die nicht zustande kommt, und eine, die in eine Zeitüberschreitung läuft; auch eine Abweisung beim Anmelden am Mailserver, weil die Mengenbegrenzung von Microsoft 365 dort in derselben Form auftritt. Die Abstände bleiben bewusst kurz, weil eine solche Abweisung nach Sekunden vorbei ist und ein späterer Versuch nur darauf wettet, dass der Prozess bis dahin läuft. Bricht die Verbindung erst beim Verabschieden ab, wird nicht wiederholt: Die Nachricht ist zu diesem Zeitpunkt längst angenommen, ein zweiter Versuch würde dieselbe Mail ein zweites Mal zustellen. Dauerhafte Fehler wie eine unbrauchbare Empfängeradresse werden weiterhin sofort gemeldet, weil daran kein weiterer Versuch etwas ändert. Bleibt eine Mail auch nach dem letzten Versuch liegen, landet der Fall in der Fehlerüberwachung und wird nicht stillschweigend verschluckt. Betroffen war der gesamte Mailversand, aufgefallen ist es an den Lizenzmails, weil dort die meisten Mails auf einmal entstehen.