**Der Liga-Filter der Spielberichte zeigte nicht alle Spiele**: Die Arbeitsansicht lädt höchstens 2000 Zeilen und lässt beim Deckeln die ältesten Spieltage weg. Der Liga-Filter wirkte bisher erst danach, also nur auf dem behaltenen Ausschnitt: Wer eine Liga wählte, sah deren Spiele aus dem jüngsten Fenster, während gerade die liegen gebliebenen Berichte vom Saisonstart fehlten. Ligen, die nur im abgeschnittenen Teil vorkamen, standen nicht einmal im Auswahlfeld, sodass ihr Fehlen auch nicht zu erklären war. Der Filter greift jetzt vor der Deckelung, und die Liste der Ligen kommt unabhängig davon vom Server.
**Eine Wettbewerbs- oder Ligasperre wirkte beim Aufstellen nicht**: Sperren mit dem Geltungsbereich „dieser Wettbewerb" oder „diese Liga" betreffen je nach Auswahl viele Lizenzen, teils in fremden Verbänden, und werden deshalb nicht in jede einzelne Lizenz hineingeschrieben, sondern gesondert geführt. Die Prüfung beim Aufstellen und der Kaderdialog des Spielsekretariats lasen aber ausschließlich den Verlauf der Lizenz und sahen eine solche Sperre folglich gar nicht: Der Gesperrte wurde als spielberechtigt angezeigt, lief auf, und weil das Abzählen einer Sperre über mehrere Spiele nur die Spielberechtigung prüft und nicht die tatsächliche Aufstellung, zählte die Partie obendrein als abgesessen. Nach zwei Spielen hob die Sperre sich damit selbst auf, ohne je gewirkt zu haben. Beide Stellen fragen jetzt die Sperre selbst ab. Am Spieltisch erscheint dabei nur der Geltungsbereich der Sperre, nicht ihre Begründung; die bleibt der Verbandsansicht vorbehalten.
**Eine fremde Sperre ließ sich über einen mitgeschickten Parameter aufheben**: Beim Aufheben wurde die Liga, gegen die das Recht geprüft wird, bevorzugt aus der Anfrage gelesen statt aus der gespeicherten Sperre. Eine Spielbetriebskommission konnte damit die Sperre einer anderen aufheben, indem sie eine eigene Liga mitschickte, in der dieselbe Person zufällig eine Lizenz hält. Maßgeblich ist jetzt ausschließlich die Liga der Sperre.
**Der Geltungsbereich einer Wettbewerbssperre ließ sich in einen fremden Spielbetrieb legen**: Die beim Anlegen angegebene Liga bestimmt Altersklasse, Feldgröße und Spielbetrieb der Sperre. Wurde dort eine Liga eines fremden Spielbetriebs gewählt, entstand eine Sperre, die in fremden Ligen greift und in den eigenen gerade nicht. Damit war die Regel umgangen, dass eine Spielbetriebskommission die Spielbetriebs-Grenze nicht abwählen darf. Die Vorlage muss jetzt aus dem eigenen Spielbetrieb stammen; für die Bundesadministration ändert sich nichts.
**Gesperrte Lizenzen verschwanden aus allen Lizenzlisten, auch im Pokal**: Wurde eine Lizenz gesperrt, fiel ihre Zeile aus jeder Lizenzliste heraus, statt den Status zu zeigen. Der Verband sah dort also nicht, dass ein Spieler gesperrt ist, sondern gar nichts, und ohne die Zeile war die Sperre von der Lizenzverwaltung aus auch nicht mehr erreichbar; aufheben ließ sie sich nur über das Spielerprofil. Betroffen war zudem die Lizenzliste des Pokals, in dem der Spieler weiterhin spielen darf, denn eine Mannschaft hängt zusätzlich an ihren Pokalligen und dieselbe Lizenz erscheint deshalb in beiden Listen. Ein einzelner Statuswert in der Lizenzhistorie kann diese beiden Wettbewerbe nicht getrennt bedienen. Der angezeigte Status entsteht jetzt aus zwei Quellen: dem Status, den die Lizenz ohne Sperre hätte, und den aktiven Sperren, je Liga ausgewertet. Eine im Ligaspielbetrieb gesperrte Erstlizenz steht damit in der Ligaliste auf „gesperrt" und in der Pokalliste weiterhin auf „erteilt". Die Zeile bringt außerdem die Sperre selbst mit, also Geltungsbereich im Klartext, Zeitraum oder Restspiele und Begründung, damit die Lizenzverwaltung sie anzeigen und aufheben kann. Eine auf einen Wettbewerb begrenzte Sperre schreibt den Status folgerichtig nicht mehr in die Lizenzhistorie, denn er wäre in einer der beiden Listen falsch; dokumentiert ist der Vorgang ohnehin vollständig beim Spieler. Sperren, die alles oder eine einzelne Mannschaft erfassen, setzen die Lizenz weiterhin auf „gesperrt", weil sie in jedem Wettbewerb dieser Lizenz gelten. Ebenfalls behoben: Das Erteilungsdatum fehlte an einer gesperrten Zeile, obwohl die Lizenz erteilt ist, und eine gesperrte Zweitlizenz fiel aus dem Kontext der Genehmigungskarte, in dem über die Erst-/Zweitlizenz-Zuordnung entschieden wird.
Neu
**Sperre über eine Anzahl von Spielen und je Wettbewerb**: Eine Spielersperre kannte bisher nur ein Datumsfenster und zwei Stufen: entweder den ganzen Spieler oder genau eine Mannschaft. Beides passt für die häufigste Sperre nicht, nämlich die über eine Anzahl von Spielen. Neu lässt sich die Dauer in Spielen angeben, und der Geltungsbereich ist wählbar: alles, ein Wettbewerb, eine Liga oder eine Mannschaft. Der Wettbewerb ist dabei die Kombination aus Altersklasse, Feldgröße und Wettbewerbsgruppe, eine Sperre in „Herren Großfeld, Ligaspielbetrieb" erfasst also auch die Playoffs, aber nicht den FD-Pokal, der separat geführt wird. Vorbelegt sind Ligaspielbetrieb und DM/Endrunde, weil beide Fortführungen des Ligaspielbetriebs sind; abwählbar bleibt jede Gruppe für sich, damit ein abweichender Einzelfall ein Klick bleibt. Wird alles abgewählt, ist das ein Fehler und keine stille Rückkehr zur Vorbelegung: Sonst würde gesperrt, was gerade abgewählt wurde. Abgezählt wird beim Abschließen des Spielberichts, und es zählen nur Spiele, für die der Spieler ohne die Sperre spielberechtigt gewesen wäre. Ein beantragter, noch nicht erteilter Lizenzantrag zählt deshalb nicht, ein Spiel einer fremden Mannschaft auch nicht, und ein Spiel vor dem Beginn der Sperre ebenfalls nicht. Hält der Spieler Erst- und Zweitlizenz und spielen beide Mannschaften am selben Wochenende, zählt das zwei Spiele: Gesperrt ist er in beiden. Ist die letzte Partie abgesessen, hebt sich die Sperre selbst auf und die Lizenz kehrt auf ihren vorherigen Status zurück, ohne dass jemand nachfassen muss. Ein Enddatum ist bei einer Sperre über Spiele nicht mehr nötig, bleibt aber möglich und wirkt dann als Obergrenze, damit eine Sperre nicht über Saisongrenzen hängen bleibt, wenn die restlichen Spiele nie stattfinden. Zwei Dinge sind bewusst eng gefasst: Eine Sperre, die alles erfasst oder einen ganzen Wettbewerb, darf nur der Heimatverband setzen, weil sie über den eigenen Spielbetrieb hinausreicht; eine Sperre auf eine Liga oder eine Mannschaft darf auch deren Verband setzen, aber nur für einen Spieler, der mit dieser Liga zu tun hat. Und ohne lesbares Spieldatum zählt ein Spiel nicht mit: Dann ist nicht feststellbar, ob es in die Sperre fiel, und die Sperre läuft lieber zu lang als zu kurz. Der Wettbewerb endet außerdem an der Grenze des Spielbetriebs: Bundesliga und Regionalliga sind beide „Herren Großfeld, Ligaspielbetrieb“, die Weisungsbefugnis der Spielkommission reicht aber nur so weit wie ihr eigener Spielbetrieb. Eine Sperre gilt deshalb im Spielbetrieb der Liga, aus der sie stammt; über alle Spielbetriebe hinweg kann sie nur die Bundesadministration legen, und dann sagt der Geltungsbereich das auch. Fachlich richtiger wäre, jedes Spiel zu zählen, an dem der Spieler hätte teilnehmen können, also auch das im Regionalligateam; das setzt eine einheitliche Lizenzordnung voraus und ist bewusst nicht vorweggenommen.