**Schiedsrichter können eine Korrektur ihrer Stammdaten beantragen**: Vorname, Nachname, Geburtsdatum und Verein sind im Schiedsrichterprofil gesperrt, und das aus gutem Grund: Der Name steht auf dem digitalen Schiedsrichterausweis, und der Verein entscheidet über Zuständigkeit und Ansetzbarkeit. Wer einen Fehler in diesen Angaben fand, musste bisher eine Mail schreiben, und niemand konnte später nachvollziehen, wer was wann beantragt hatte. Es gibt jetzt denselben Antragsweg wie bei den Spielerprofilen: Im Profil steht neben jedem der vier Felder „Korrektur beantragen", der Schiedsrichter trägt den neuen Wert und auf Wunsch eine kurze Begründung ein, und der Antrag geht an die RSK des Landesverbands, in dem sein Verein liegt. Dort liegt er unter „Schiedsrichterwesen" bei „Stammdaten-Korrekturen" zur Entscheidung. Mit der Genehmigung wird der Wert direkt am Profil übernommen, bei einer Ablehnung bleibt alles stehen und die Begründung geht an den Schiedsrichter. Pro Feld ist immer nur ein Antrag offen, ein Antrag lässt sich bis zur Entscheidung selbst zurückziehen, und ein Antrag, der nichts ändert oder ein unlesbares Datum enthält, wird gar nicht erst angenommen. Der Verlauf bleibt am Profil sichtbar, samt Rückmeldung der Kommission. Wer als RSK global (Floorball Deutschland) gesetzt ist, sieht alle Anträge; die Ansetzer-Rolle bleibt außen vor, weil es um Stammdaten und nicht um Ansetzbarkeit geht.
Behoben
**Ein falsch zusammengeführtes Spielerprofil lässt sich wieder trennen**: Der Dubletten-Abgleich erkennt doppelte Profile auch dann, wenn sich die Geburtsdaten in genau einer Ziffer unterscheiden, weil das typischerweise ein Tippfehler ist. Es können aber zwei verschiedene Personen sein, und die Sicherung dagegen greift nur, wenn beide gemeinsam in einer Spielaufstellung stehen: Spielen sie in verschiedenen Ligen, gibt es kein gemeinsames Spiel, und die Profile werden zusammengezogen. Für den betroffenen Verein sieht das aus, als wäre der Spieler ohne Zutun verschwunden, denn die Zusammenführung nimmt seine Vereinszugehörigkeit und seine Lizenzen an das führende Profil mit und setzt sie an der Dublette ungültig. Rückgängig machen ließ sich das bisher nicht, auch nicht über die Reaktivierung: Die ist für eine Deaktivierung durch den Verein gedacht und lässt die Lizenzen einer Zusammenführung bewusst stehen. Es gibt jetzt einen Wartungslauf, der eine Zusammenführung vollständig zurücknimmt: Die Spielaufstellungen der Dublette werden zurückgeschrieben, ihre Lizenzen und Zugehörigkeiten vom führenden Profil wieder abgenommen, die Kennzeichnung als Dublette entfernt und die Zugehörigkeit wieder geöffnet, die die Zusammenführung geschlossen hatte. Zugeordnet wird über die Vereine der lizenzierten Teams, deshalb verweigert der Lauf die Trennung, wenn beide Profile Lizenzen im selben Team haben, statt zu raten. Transfers, Korrekturanträge, Sperren und Transferanträge werden aufgelistet und nicht angefasst, weil ihnen nicht anzusehen ist, von welchem der beiden Profile sie stammen. Standardmäßig läuft der Lauf als Probe und schreibt nichts. Wo die Herkunft eines Eintrags nicht belegbar ist, wird er aufgelistet statt angefasst: eine Vereinszugehörigkeit ohne Anlagedatum etwa, oder eine, die auch dem führenden Profil selbst gehören könnte. Und der Lauf prüft am Ende sein eigenes Ergebnis: Ist die Zugehörigkeit, die die Zusammenführung geschlossen hatte, nicht wieder offen, bricht er ab statt Erfolg zu melden. Ein Profil, das danach in keiner Vereinsliste steht und nicht lizenziert werden kann, wäre für den Verein schlimmer als der Zustand vorher.
**Ein deaktivierter Verein bekommt keine Spieler mehr**: Die Karte „Zusatzverein hinzufügen" im Spielerprofil trug einen Spieler auch in einen deaktivierten Verein ein, mit Gültigkeit bis zum nächsten 15.07. Geprüft wurden nur die Berechtigung und ob der Spieler dort schon Mitglied ist. Damit stand dieselbe Regel an zwei Stellen unterschiedlich, denn die Direktzuweisung weist einen deaktivierten aufnehmenden Verein seit 1.93.0 ab. Der Zusatzverein tut das jetzt ebenfalls, mit derselben Begründung. Dasselbe galt für die Neuanlage eines Spielers: Der Vereinsmanager eines aufgelösten Vereins konnte dort weiter neue Profile mit Heimatzugehörigkeit anlegen, weil das Recht dazu unabhängig vom Zustand des Vereins vergeben wird. Auch dieser Weg ist jetzt zu. Bestehende Einträge auf deaktivierte Vereine bleiben unverändert stehen; ob sie bereinigt werden, ist eine eigene Frage und braucht zuerst eine Zählung.
**Ein deaktivierter Verein nimmt auch über den Transferantrag keine Spieler mehr auf**: Seit 1.93.0 weist die Direktzuweisung einen deaktivierten aufnehmenden Verein ab. Der mehrstufige Transferprozess prüfte ihn an keiner Stelle, weder beim Anlegen noch bei der LV-Genehmigung noch beim Vollziehen. Ein Verein, der keine Spieler mehr aufnehmen soll, bekam auf diesem Weg also weiter Mitgliedschaften, inklusive der Ungültigsetzung der Lizenzen beim abgebenden Verein, die nicht zurückgedreht wird. Am deutlichsten war das beim geplanten Transfer: Zwischen Antrag und Vollzug liegen mindestens sieben Tage, und die Kette aus zwei Mails und der Spielerbestätigung läuft in der Praxis über Tage, in denen der Zielverein deaktiviert werden kann. Geprüft wird jetzt an jedem Schritt, mit derselben Begründung wie bei der Direktzuweisung: schon bei der Spielersuche und beim Anlegen, damit der Antrag gar nicht erst entsteht, bei der Freigabe durch den abgebenden Verein, damit niemand einen aussichtslosen Antrag abarbeitet und der Spieler keine Bestätigungsmail dafür bekommt, und beim Genehmigen und Vollziehen, damit eine Deaktivierung mitten im Prozess in jedem Fall greift. Das gilt auch für die Freigabe, die ebenfalls eine Mitgliedschaft im aufnehmenden Verein anlegt. Der abgebende Verein darf weiterhin deaktiviert sein, denn ein aufgelöster Verein gibt seine Spieler ja gerade ab.
**Eine unbrauchbare Eingabe löscht keine Zusatzqualifikation mehr still**: Beim Speichern eines Schiedsrichterprofils werden die Zusatzqualifikationen komplett neu gesetzt. Eine Zeile mit einem Datum, das es nicht gibt (etwa der 31.02.), fiel dabei ganz weg statt nur ihr Datum, und die bestehende Qualifikation war damit gelöscht. Die Antwort war eine 200 mit dem vollständigen Datensatz, es gab keinen Hinweis, keine Meldung und keinen Log-Eintrag. Das wog seit 1.93.0 schwerer, denn der Wegfall einer Qualifikation wird dem Schiedsrichter bewusst nicht gemeldet, er hätte es also auch auf diesem Weg nicht erfahren. Solche Eingaben werden jetzt vor dem Speichern geprüft und mit einer Meldung samt Feldnamen abgelehnt, statt still verworfen zu werden. Dasselbe gilt für eine Qualifikation, die es nicht gibt, für dieselbe Qualifikation zweimal im selben Aufruf und für eine Zeile, die gar keine Qualifikation beschreibt: Alle drei führten bisher zu einem Serverfehler. Über die Oberfläche war keiner dieser Fälle erreichbar, das Formular schickt immer ein gültiges Datum; über einen direkten Aufruf der Schnittstelle schon.
**Eine zusammengeführte Dublette bleibt gekennzeichnet, auch wenn sie neu aufgenommen wird**: Wer ein doppeltes Spielerprofil zusammenführt, verlässt sich darauf, dass die Dublette danach nirgends mehr als aktives Mitglied oder Lizenznehmer auftaucht. Die Wege, die eine neue Vereinszugehörigkeit anlegen (Transfer, Direktzuweisung und Vereinsfreigabe), räumten diese Kennzeichnung ab, ohne zu prüfen, ob es sich um eine Dublette handelt. Sie stand dann wieder in der Vereinsspielerliste und in der Auswahl beim Lizenzantrag, neben dem führenden Profil. Die Reaktivierung über die Spielerverwaltung lehnt eine Dublette schon länger ausdrücklich ab, jetzt gilt dieselbe Regel für alle Aufnahmewege. Wird ein Spieler mitten in einem laufenden Transferantrag mit einem anderen Profil zusammengeführt, weisen die Genehmigung und der Vollzug den Antrag jetzt ebenfalls ab: Sonst würden die Lizenzen beim abgebenden Verein entwertet und eine Zugehörigkeit geschrieben, die niemand mehr zu sehen bekommt. Beim Anlegen eines Antrags war das schon länger so. Über die Oberfläche war der Fall kaum erreichbar, weil die Spielersuche zusammengeführte Profile ohnehin ausblendet.
**Masken, die einen Verein zuweisen, bieten keine deaktivierten Vereine mehr an**: Im Spielerprofil (Zusatzverein), im Schiedsrichterprofil (Verein) und beim Bearbeiten eines Spieltags (Ausrichter) standen deaktivierte Vereine in der Auswahl, während die Direktzuweisung sie seit 1.93.0 weglässt. Alle drei Masken benennen mit derselben Liste aber auch den bereits gespeicherten Verein, dürfen deaktivierte Vereine also nicht einfach weglassen, sonst stünde ein Bestandseintrag ohne Namen da. Die Vereinsliste der Verwaltung nennt deshalb jetzt zu jedem Verein seinen Zustand, und die Masken grenzen damit nur die Auswahl ein: Ein bereits eingetragener deaktivierter Verein bleibt sichtbar und benannt, neu auswählbar ist er nicht mehr. Die öffentlichen Endpunkte, die dieselbe Vereinsdarstellung verwenden, bleiben unverändert.
**Vereins-Ausschlüsse liegen vollständig bei der Ansetzung von Floorball Deutschland**: Beantragt ein Schiedsrichter, einen Verein auf seine Ausschlussliste zu setzen oder wieder zu streichen, ging die Benachrichtigung an das Ansetzungs-Postfach seines Landesverbands. Dort liest sie die Schiedsrichterkommission, die den Antrag in keiner Maske findet: Sichtbar war er der Ansetzer-Rolle, und entschieden werden diese Anträge bundesweit von Floorball Deutschland. Die Bitte um eine Entscheidung landete also bei einer Stelle, die sie nicht treffen kann. Antrags- und Entscheidungsmail gehen jetzt immer an das zentrale Ansetzungs-Postfach von Floorball Deutschland, und auch eine Antwort auf die Entscheidungsmail erreicht diese Stelle statt des Landesverbands. Passend dazu ist der Menüpunkt „Vereins-Ausschlüsse" samt der Pflege der Liste am Schiedsrichterprofil künftig auf Floorball Deutschland beschränkt (bundesweite Ansetzung und Administratoren); ein Landesverband, dessen Ansetzung die Anträge bisher entscheiden konnte, sieht sie nicht mehr. An der Ansetzung selbst ändert sich nichts, Spiele und Verfügbarkeiten bleiben unverändert bei den Landesverbänden, und die Ausschlussliste steht ihnen bei der Auswahl weiterhin als Warnung im Bild. Anträge stellt der Schiedsrichter wie bisher im eigenen Profil.
**Wird ein Verein deaktiviert, enden die laufenden Transferanträge auf ihn**: Seit dieser Version weist der Transferprozess einen deaktivierten aufnehmenden Verein an jedem Schritt ab. Ein Antrag, der zum Zeitpunkt der Deaktivierung schon lief, blieb damit unerfüllbar stehen, und weil ein laufender Antrag jeden weiteren Antrag desselben Spielers sperrt, hing der Spieler fest: Auch ein Wechsel in einen ganz anderen Verein war nicht mehr möglich, bis jemand den alten Antrag von Hand zurückzog. Die Deaktivierung beendet solche Anträge jetzt selbst, Freigaben eingeschlossen, und benachrichtigt den Spieler und den abgebenden Verein. Der Spieler bleibt im abgebenden Verein und ist sofort wieder wechselbar. Anträge, mit denen der deaktivierte Verein einen Spieler abgibt, bleiben unberührt, denn ein aufgelöster Verein gibt seine Spieler ja gerade ab. Die Vereinsmaske nennt in der Antwort, wie viele Anträge betroffen waren. Der Text der Mail ist wie die übrigen Transfer-Mails unter „Verwaltung" → „E-Mail-Vorlagen" pflegbar.
**Die Schiedsrichterkommission eines Spielverbunds sieht ihre eigenen Schiedsrichter**: Ein Spielverbund wie der SBK Ost hängt an einem eigenen Landesverband, seine Vereine liegen aber in den untergeordneten Landesverbänden (Sachsen-Anhalt, Thüringen, Sachsen). Das Schiedsrichter-Scoping fragte nur den Landesverband am Spielbetrieb selbst ab und stieg nicht in den Verbund hinab. Weil dieser Verband nur einen Verein und keinen einzigen Schiedsrichter trägt, blieb der eigene Bestand vollständig unsichtbar: Von 2783 zuständigen Schiedsrichtern standen 755 in der Liste, und zwar ausschließlich die eines fremden Landesverbands, der seine Vereine freigegeben hatte. Wer einen eigenen Schiedsrichter direkt aufrief, bekam „Nicht berechtigt“. Betroffen war alles, was auf diesem Bestand arbeitet: die Schiedsrichterverwaltung samt Detailansicht, die Ansetzung mit Verfügbarkeiten und Auswahllisten, die Tags, die Vereins-Ausschlüsse und die Stammdaten-Korrekturen. Die Zuständigkeit wird jetzt über denselben Verbandsbaum aufgelöst, aus dem die Vereinsliste und die Rollenvergabe sie schon lesen. Dieselbe Ursache lag in der Freigabe der Kursergebnisse, dort aber noch vor ihrer Wirkung: In die Ergebniszeile schreibt der Import den Landesverband des Vereins, der Reviewer-Scope las den Verbund. Die Zeilen des Altdaten-Imports vom Juli 2026 tragen noch den Verbund selbst, weil die Vereine damals dort hingen, und blieben dadurch sichtbar. Jede neu importierte Zeile wäre es nicht mehr gewesen, weshalb das vor dem nächsten Kursimport mit behoben ist. Vereins-Freigaben wirken unverändert, und der Bestand weitet sich nur nach unten in den eigenen Verbund: Ein fremder Landesverband ohne Freigabe bleibt draußen.
Verbessert
**Über den Spielerbestand entscheidet der Verein, nicht die Mannschaft**: Bis hierher legten Teammanager*innen ebenfalls neue Profile an und deaktivierten Spieler*innen. Gedacht war das als Abkürzung für den Kader, tatsächlich hängt beides am Verein und nicht an der Mannschaft: Die Anlage schreibt eine Heimatmitgliedschaft im Verein und keine Kaderzuordnung, und die Deaktivierung nimmt ein Profil aus der Spielerliste des Vereins und damit aus der Auswahl beim Lizenzantrag. Wer aufgenommen wird und wer im Bestand des Vereins steht, entscheidet deshalb künftig der Vereinsmanager. Im Portal „Meine Spieler*innen" bleibt der Knopf „Neu anlegen" für Teammanager*innen sichtbar, aber abgeblendet, mit dem Hinweis daneben, wer anlegt. So steht dort, warum der Weg zu ist, statt dass der Knopf ohne Erklärung verschwindet; die Knöpfe „Deaktivieren" und „Reaktivieren" an den einzelnen Zeilen entfallen. Am übrigen Umfang der Rolle ändert sich nichts: Teammanager*innen sehen den Spielerbestand ihres Vereins samt Lizenzstand weiter, öffnen die Profile, pflegen die E-Mail-Adresse, beantragen Lizenzen und stellen auf. Die Vereinssicht fragt für jeden Verein beim Server nach, ob sie die Knöpfe anbieten darf, statt das aus der Rollenliste im Browser zu schließen: Diese Liste kennt den Spielbetrieb eines Vereins nicht und steht nach einer Rechteänderung bis zur nächsten Anmeldung veraltet da. Betroffen ist auch der Fall, in dem ein Teammanager weiter reichte als ein Vereinsmanager, nämlich die Spielgemeinschaft: Über sie ließen sich Profile in jedem beteiligten Verein anlegen. Ein Aufruf der Schnittstelle ohne diese Rechte wird mit einer Meldung abgelehnt, die die zuständige Rolle nennt.