**Die Betreuer stehen im öffentlichen Spielbericht**: Wer eine Mannschaft am Spieltag betreut, wird im Spielbericht seit jeher erfasst, bis zu fünf Personen je Seite. Öffentlich zu sehen war davon nichts: Die Betreuer lagen bei den internen Feldern, die nur die Spielbetriebskommission, der eigene Verein und das Spielsekretariat aufrufen können. Auf der Spielseite standen damit die Aufstellung, die Starting six und die Schiedsrichter, aber die Bank blieb leer. Eine Zeitstrafe gegen einen Betreuer war davon mitbetroffen und erschien öffentlich ohne Namen. Beide Mannschaften listen ihre Betreuer jetzt unter der Aufstellung, in der Reihenfolge des Berichts, und die Strafe nennt wieder, wen sie trifft. Die Unterschrift bleibt intern, sie ist ein Zustand des Berichts und keine Angabe zur Person. Angezeigt wird das ab der Saison 2026/2027. Für die Altsaisons bleibt die Liste bewusst leer: Der Bestand dort ist lückenhaft und wird nicht nachgezogen, eine halbvolle Liste sähe aus wie eine Aussage darüber, wer auf der Bank saß.
**Die Spielbetriebskommission sieht die Ansprechpersonen ihrer Vereine und Mannschaften auf einer Seite**: Wer für einen Verein zuständig ist und wer für eine bestimmte Mannschaft, steht längst im Saisonmanager, nur an mehreren Stellen verteilt: die Kontaktadresse am Verein, die dort unter „Zusätzlich informieren" ausgewählten Vereinsmanager, die Kontaktperson an der Mannschaft und die Teammanager-Konten. Zusammentragen ließ sich das nur durch Klicken, weshalb vor jeder Saison dieselben Angaben zusätzlich per Umfrage eingesammelt wurden, mit dem bekannten Ergebnis: Die Umfrage veraltet, sobald jemand wechselt, während der Saisonmanager weiterläuft. Unter „Kontakte" stehen sie jetzt beieinander, nach Verein gruppiert und je Mannschaft aufgeschlüsselt, mit Namen und E-Mail-Adressen, und lassen sich als CSV-Datei für Serienmails herunterladen. Auf Vereinsebene ist die Auswahl dieselbe wie beim Versand der Vereinspost: die Kontaktadresse und die ausdrücklich markierten Vereinsmanager. Wer die Rolle hat, aber nicht markiert ist, führt den Schriftverkehr nicht und steht deshalb auch nicht in einer Liste, aus der Serienmails entstehen. Maßgeblich für den Zuschnitt sind die Ligen: Wer im eigenen Spielbetrieb spielt, steht drin, auch die Gastmannschaften aus anderen Landesverbänden und die Mannschaften, die nur über den Pokal dazukommen. Genannt wird dabei die Liga, wegen der die Mannschaft in der Liste steht, und nicht ihre womöglich fremde Hauptliga. Lücken bleiben in der Liste stehen, statt herauszufallen: Genau danach sucht man, und die Seite zählt oben, wie viele Vereine keinen erreichbaren Kontakt haben und wie viele Mannschaften ohne Ansprechperson dastehen. Archivierte Konten stehen nicht drin, sie können sich nicht mehr anmelden.
Verbessert
**Aus der Schiedsrichter-Historie führt jeder Eintrag zum Spiel**: Die Liste der gepfiffenen Spiele im Schiedsrichterbereich war reiner Text. Wer nachsehen wollte, wie eine Partie ausgegangen ist oder was im Spielbericht steht, musste den Verband, die Liga und den Spieltag von Hand zusammensuchen. Die Historie liefert dazu jetzt die Liga und den Verband jedes Spiels mit, sodass die Mannschaftsnamen direkt auf die öffentliche Spielseite verlinken. Das ist derselbe Weg, den „Meine Spieltage" schon nimmt. Fehlt einem Altdaten-Spiel die Ligazuordnung, bleibt die Zeile wie bisher ohne Link, statt ins Leere zu führen.
**Das Informationsblatt zur Datenverarbeitung kommt vom Verein, nicht aus dem Saisonmanager**: Seit dem 13. August konnte unter „Dokumentarten" die Adresse eines Informationsblattes gepflegt werden, das der Lizenzantrag und die Datenschutz-Mail an die gesetzliche Vertretung verlinkten. Hinterlegt war dort genau eine einzige, für alle Ligen gleiche Adresse, und die zeigte auf ein Informationsblatt für minderjährige Bundesligaspieler. Für eine Regionalliga, die die Elternzustimmung ebenfalls verlangt, passt dieses Blatt inhaltlich nicht, und ein Blatt pro Liga zu pflegen wäre für den einen Fall zu viel Maschinerie gewesen. Der Mechanismus ist deshalb wieder ausgebaut: Der Pflege-Abschnitt unter „Dokumentarten" entfällt, der Antrag verlinkt nichts mehr, und die Mail an die gesetzliche Vertretung verweist durchgehend auf den Verein. Die Information selbst ist damit nicht weggefallen, sie kommt nur wieder von dort, wo sie zur Liga passt. Art. 13 DSGVO verlangt, dass informiert wird, nicht dass der Saisonmanager das Blatt ausliefert. Die zuletzt gepflegte Adresse wird mit dem Ausbau gelöscht; sie steht vor dem Entfernen noch im Deploy-Protokoll.
Behoben
**Die Expresslizenz landet beim Verband der Liga, wegen der sie möglich ist**: Neben ihrer Hauptliga spielt eine Mannschaft oft in Pokal-Ligen, die einem anderen Verband gehören. Ob eine Expresslizenz beantragt werden kann, entscheidet jede dieser Ligen für sich, und welche davon den Antrag am Ende bekam, hing bislang an der Sortierung der Ligaliste statt daran, für welche Liga die Lizenz beantragt wurde. Besonders zäh war dabei ein liegengebliebener Pokal-Eintrag aus einer vergangenen Saison: Das Zeitfenster der Expresslizenz öffnet drei Tage vor dem ersten Spieltag und schließt danach nie wieder, eine abgelaufene Liga erlaubte sie also dauerhaft, während die Hauptliga der laufenden Saison noch zu war. Ausgerechnet in den Wochen, in denen die Vereine ihre Lizenzen beantragen, gewann damit die alte Liga. Die Benachrichtigung ging an eine Spielbetriebskommission, mit der die Mannschaft in dieser Saison nichts mehr zu tun hat, und weil die Expresslizenz nach Gebührenordnung Zusatzkosten auslöst, stellte sie auch der falsche Verband. Maßgeblich sind ab sofort nur noch Ligen der Saison, für die lizenziert wird, darin die Hauptliga vor einer Pokal-Liga. Eine verwandte Regel gilt seit 1.84.2 für die Elternzustimmung.
**Das Antragsformular nennt die Liga, wegen der die Expresslizenz möglich ist**: Der Hinweis am Express-Häkchen sagte nur, dass Zusatzkosten anfallen und eine Spielbetriebskommission benachrichtigt wird, nicht welche. Wer die Leistung bestellte, konnte damit nicht sehen, dass die Möglichkeit aus einer Pokal-Liga stammt und die Rechnung von einem Verband kommt, der im Formular sonst nirgends auftaucht. Der Hinweis nennt diese Liga jetzt beim Namen.
**Keine kostenpflichtige Expresslizenz mehr, von der niemand erfährt**: Die Expresslizenz besteht im Kern darin, dass die zuständige Spielbetriebskommission sofort per E-Mail von dem Antrag erfährt, und sie ist nach Gebührenordnung mit Zusatzkosten verbunden. Hatte der Landesverband den Schalter eingeschaltet, aber kein SBK-Postfach hinterlegt und auch keines über einen Verbund geerbt, dann unterblieb diese Mail stillschweigend, während der Antrag trotzdem als Expresslizenz gespeichert wurde: Der Verein bezahlte eine Eilbearbeitung, von der niemand Kenntnis hatte, und der Antrag lag wie ein gewöhnlicher in der Warteschlange. Die Expresslizenz wird jetzt nur noch angeboten, wenn eine Adresse erreichbar ist, das Häkchen erscheint sonst gar nicht. Das Postfach eines übergeordneten Verbunds genügt weiterhin, untergeordnete Landesverbände ohne eigenes Postfach sind also nicht betroffen. Sollte der Fall auf einem anderen Weg doch eintreten, wird er jetzt gemeldet, statt wie bisher unbemerkt zu bleiben. Im aktuellen Datenbestand tritt er nicht auf; die Regel verhindert ihn für die Zukunft und macht ein fehlendes Postfach dort sichtbar, wo es auffällt.
**Eine abgeschlossene Pokal-Liga löst keine Elternzustimmung mehr aus**: Welche Liga die Zustimmung der gesetzlichen Vertretung verlangt, folgt seit 1.84.2 der Hauptliga der Mannschaft. Die Pokal-Ligen einer Mannschaft sind aber nicht an eine Saison gebunden: Der Eintrag bleibt stehen, bis ihn jemand entfernt, auch wenn der Wettbewerb längst gespielt ist. Eine solche Altliga konnte damit die Zustimmungspflicht für einen Antrag der laufenden Saison auslösen, und die Datenschutz-Mail an die gesetzliche Vertretung nannte dann diese Liga samt einem Verband, mit dem die Mannschaft in dieser Saison nichts mehr zu tun hat. Maßgeblich sind ab sofort nur Ligen der Saison, für die lizenziert wird, und zwar an beiden Stellen, an denen es darauf ankommt: beim Datenschutz-Hinweis im Antragsformular und bei der Liste der Pflichtdokumente. Vorher hätte eine Altliga zwar den Hinweis nicht mehr ausgelöst, die Zustimmung aber weiterhin als offenes Pflichtdokument eingefordert, ohne dass das Formular noch sagt, welche Liga sie verlangt. Aus demselben Grund bringt eine abgeschlossene Pokal-Liga jetzt auch ihre übrigen Pflichtdokumente nicht mehr in die laufende Saison mit. Im aktuellen Datenbestand trägt keine Mannschaft eine Pokal-Liga aus einer fremden Saison; die Regel greift also vorbeugend und ändert am laufenden Betrieb nichts.
**Die Mail über eine erteilte Lizenz kommt auch bei krummer Saisonangabe an**: Der Betreff dieser Mail las den Saisonnamen an einer Stelle, die zwei Formen nicht verkraftete. Steht in der Konfiguration unter einer Saison nur der Name als reiner Text statt eines vollständigen Eintrags, blieb die Saison im Betreff stillschweigend leer und die Zeile endete auf einem Trennstrich ins Nichts. Fehlte der Eintrag zur laufenden Saison ganz, brach die Mail schon beim Erzeugen ab, und weil sie im Hintergrund verschickt wird, kam sie einfach nicht an, ohne Meldung an irgendwen. Die Auflösung des Saisonnamens liegt jetzt an einer Stelle, die beide Formen kennt, und ohne lesbaren Namen entfällt der Zusatz im Betreff, statt ihn halb anzuhängen.
**Erteilte Lizenzen sind nicht mehr ein Jahr zu kurz gültig**: Wie lange eine Lizenz gilt, wird aus dem Jahr im Saisonnamen berechnet. Gelesen wurde dieses Jahr aber so, dass es am Anfang des Namens stehen musste. Heißt eine Saison „Saison 2026/27" statt „2026/2027", fand die Berechnung kein Jahr und setzte still das laufende Kalenderjahr ein: Die Lizenz galt bis zum 31. Juli des falschen Jahres und war, wenn sie für die kommende Saison erteilt wurde, im Moment der Genehmigung schon abgelaufen. Beide Schreibweisen werden jetzt gelesen, und zwar an derselben Stelle, an der auch der Stichtag für die Lizenzjahre bestimmt wird. Findet sich überhaupt kein Jahr, bleibt es beim Kalenderjahr, damit ein Tippfehler im Saisonnamen nicht die Lizenzerteilung blockiert; dieser Fall wird jetzt aber gemeldet, statt unbemerkt zu bleiben.
**Eine krumme Punktkorrektur legt keine Ligaseite mehr lahm und rechnet nicht still falsch**: Punktkorrekturen fließen in jede Tabellenberechnung ein, also auf jede öffentliche Ligaseite. Hatte ein Eintrag dort eine unerwartete Form, ergab das je nach Fall einen Serverfehler oder eine unauffällig falsche Tabelle, in der der Abzug einfach fehlte. Beides wird jetzt als „keine Korrektur" behandelt und gemeldet, denn eine falsche öffentliche Tabelle fällt von allein niemandem auf. Im aktuellen Datenbestand tritt keiner dieser Fälle auf; die Absicherung schützt vor Korrekturen von Hand, für die es keine Maske gibt.